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NEUIGKEITEN RUND UM DEN IMMOBILIENMARKT

28.10.17

Käufer für alle Air-Berlin-Teile gefunden

Air Berlin ist Geschichte. Für alle Teile der insolventen Fluggesellschaft gibt es nun Käufer. Am Freitagabend landete die letzte Linienmaschine der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft in Berlin-Tegel. Die insolvente Air Berlin hat den Flugbetrieb eingestellt und sich mit Easyjet über den Verkauf der letzten Unternehmensteile geeinigt. Die britische Fluggesellschaft will von Air Berlin 25 Flugzeuge vom Typ A320 übernehmen. Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

30.10.17

Urteil: Mieterhöhung wegen Fahrstuhleinbau nicht immer gültig

Wird ein neuer Fahrstuhl in einem Wohngebäude installiert, kann dies durch einen entstehenden Gebrauchsvorteil eine Mieterhöhung zur Folge haben. Doch dies ist nicht immer der Fall, wie das Landesgericht Berlin aktuell mitteilt. Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin geklagt, da ihre Vermieterin nach Einbau eines Fahrstuhls eine Modernisierungsmieterhöhung festgesetzt hatte. Sie argumentierte, dass der Fahrstuhl keinen Haltepunkt im ersten Stockwerk hatte, in dem sich ihre Wohnung befand. Auch das Kellergeschoss war nicht an den Fahrstuhl angebunden. Das Gericht gab nun aktuell der Mieterin recht. Die Mieterhöhung ist unzulässig, da durch die Installation kein Gebrauchsvorteil für die Mieterin entstanden ist. Weder liegt nun eine Barrierefreiheit vor, noch kann die Wohnung schneller oder besser erreicht werden. Die Vermieterin muss demnach die zu viel gezahlten Beträge wieder zurückerstatten. Quelle:  IMMO NEWSFEED

30.10.17

Fortis Group erwirbt vier Altbauten im Süden Berlins

In den Berliner Stadtteilen Schmargendorf, Wilmersdorf und Kreuzberg hat die Fortis Group vier Altbauten erworben... Mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 42,8 Millionen Euro plant das Unternehmen die Instandsetzung und Modernisierung des Gemeinschaftseigentums der Immobilien. Quelle: PROPERTY MAGAZIN

08.11.17

Warum die Wärmepumpe zukunftssicher ist

Die Wärmepumpe ist die zweitbeliebteste Heizquelle – im privaten Wohnungsbau. Seit 2015 steigt ihr Absatz kontinuierlich. Die Verbreitung der Wärmepumpe wird weiter steigen. Dafür sorgen allein schon zwei politische Ziele. Bis 2030 sollen 67 Prozent CO2-Emissionen gegenüber 1990 reduziert werden. Und der Primärenergiebedarf soll in Gebäuden um 80 Prozent bis 2050 gegenüber 2008 fallen. Schon in diesem Jahr wird mittels dieser Strategie der Absatz von Wärmepumpen um bis zu 18 Prozent wachsen. Der Bundesverband Wärmepumpe geht dabei bisher von 1,6 bis zwei Millionen Wärmepumpen im Jahr 2030 aus. Die Agora Energiewende rechnet sogar mit fünf bis sechs Millionen Wärmepumpen für den gleichen Zeitraum. Sie machen dann 25 Prozent des deutschen Heizungsmixes aus – eine Rolle, die bisher die Ölheizung spielt und die dann nahezu verschwunden sein wird. Und: Die Wärmepumpen laufen zukünftig mit einem Strommix, der zu 60 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht. Quelle: HAUFE

14.11.17

 Ausbau des Dachbodens nur mit Zustimmung aller Eigentümer

Die Umwandlung von Teil- in Wohnungseigentum und umgekehrt (hier: Ausbau des Dachbodens) bewirkt eine Inhaltsänderung des Sondereigentums bei allen Wohnungs- und Teileigentumseinheiten. Sie bedarf deshalb einer Vereinbarung aller Wohnungs- und Teileigentümer sowie deren grundbuchrechtlicher Bewilligung. Änderungsvorbehalte in der Teilungserklärung müssen nach Inhalt, Zweck und Ausmaß hinreichend bestimmt sein und somit dem sachenrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatz entsprechen. Ist für Dachgeschossräume ohne weitere Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer nur ein zulässiger Ausbau für eine spätere Nutzung geregelt, ist jedenfalls nicht hinreichend festgelegt, dass das ausdrücklich so bezeichnete Teileigentum (definitionsgemäß als nicht zu Wohnzwecken dienend) ohne Zustimmung der übrigen Miteigentümer zu Wohnungseigentum werden kann. Quelle:  IVD SÜD

15.11.17

Gehackte Mail vom Notar – so leiten Betrüger das Geld fürs neue Haus um

Stellen Sie sich vor: Sie bestellen etwas im Internet, erhalten eine Rechnung, überweisen den Betrag. Und hinterher stellen sie fest, dass nicht der Händler sondern die Betrüger das Geld erhalten haben, die ihnen eine gefälschte Rechnung zugesandt haben. Ziemlich ärgerlich – und doch kommt diese Art von Internetbetrug ziemlich häufig vor. In Großbritannien hat diese Masche eine neue, existenzbedrohende Dimension angenommen. Quelle: STERN

17.11.17

Türschlösser: Zwölf Systeme im Sicherheitscheck

Die Wohnungstür gehört zu den häufigsten Angriffspunkten für Einbrecher. Laut Stiftung Warentest wird bei rund der Hälfte der Einbrüche versucht, die Tür auszuhebeln oder das Türschloss zu beschädigen. Gelingt dies nicht innerhalb weniger Minuten, lassen viele Kriminelle von ihrem Vorhaben ab. Im aktuellen Test hat Stiftung Warentest daher zwölf Schließzylinder auf ihre Sicherheit untersucht. Insgesamt standen zwölf Profilzylinder für Preise zwischen 14 und 92 Euro auf dem Prüfstand. Dabei wiesen die Produkte mit einem Bohr- und Ziehschutz deutlich mehr Sicherheit auf, als Modelle mit lediglich einem Bohrschutz. Zwei Produkte von Dom und von Kaba für 77 bzw. 92 Euro überzeugten im Test – vier Schließzylinder schützten dagegen nur mangelhaft vor Einbrüchen.
Hauseigentümer und Mieter stehen vor der Herausforderung, zuverlässige von mangelhaften Produkten im Handel zu unterscheiden. Denn Eigenschaften wie Bohr- und Ziehschutz sind nicht immer transparent von den Herstellern ausgewiesen. Verbraucher sollten daher speziell beim Fachpersonal nach diesen Details fragen. Quelle:  IMMO NEWSFEED

17.11.17

Grundsteinlegung für neues Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank an der Bundesallee

Die Berliner Volksbank legte in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und des Bezirksbürgermeisters von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann den Grundstein für ihr neues Verwaltungsgebäude in der City West. Das Gebäude entsteht als Teil des von einem Unternehmen der SSN Group AG entwickelten „Quartier Bundesallee“ mit Büro-, Wohn und Gewerbenutzung und wird von der Berliner Volksbank schlüsselfertig übernommen. Für die zeitlos-moderne Architektur ist KSV Krüger Schuberth Vandreike verantwortlich. Das Gebäude wird in dem internationalen Nachhaltigkeits-Standard „LEED Gold“ errichtet. Das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank, das rund 14.740 Quadratmeter Bürofläche sowie rund 110 Fahrradstellplätze und rund 50 Tiefgaragenplätze im „Quartier Bundesallee“ umfasst, markiert die Spitze des Gebäudeensembles zur Kreuzung hin.

Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2019 geplant. Quelle: IMMOBILIEN MANAGERVERLAG

17.11.17

Muss ich Nachbars Laub entsorgen?

Bevor vorschnell ein lautstarker Nachbarschaftsstreit vom Zaun gebrochen wird, empfiehlt sich ein Blick auf die Rechtslage: Das so genannteNachbarschaftsrecht ist nicht abschließend und kompakt in einem Gesetzestext mit bundesweiter Geltung geregelt. Es handelt sich vielmehr um eine durch eine Vielzahl von Urteilen sowie landes- und bundesrechtlichen Regelungen geprägte Rechtsmaterie. Das Problem des jährlich wiederkehrenden Laubfalls versuchte der (Landes-) Gesetzgeber im ersten Schritt unter anderem dadurch zu lösen, dass er in den Nachbarschaftsgesetzen die Grenzabständeregelte. So muss in der Regel ein deutlicher Abstand zwischen Baum und Grundstücksgrenze bestehen, es sei denn, es handelt sich um einen "Grenzbaum". Insbesondere bei Herbststürmen werden die Grenzen vom herunterfallenden Laub aber nicht respektiert und landen zum Teil auf dem eigenen, zum Teil aber auch auf dem benachbarten Grundstück. In diesen Fällen gibt es keine Lösung, die sich unmittelbar aus dem Gesetz herauslesen lässt. 

Wenn aber die Grenzabstände eingehalten wurden, die Äste nicht beeinträchtigend herübergewachsen sind (Überhang) und auch kein extremer, die Grundstücksnutzung wesentlich beeinträchtigender Laubbefall vorliegt, wird man vor den Gerichten auch keinen Erfolg damit haben, das Entfernen bzw. Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern zu verlangen.

Auch eine finanzielle Entschädigung für die alljährliche Beseitigung des Laubes werden Grundstückseigentümer von ihren Nachbarn nur in seltenen Fällen erstreiten können. Grundsätzlich sieht § 906 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine solche Ausgleichszahlung – die sogenannte "Laubrente" – zwar vor, wenn eine wesentliche und ortsübliche Beeinträchtigung das Maß des Zumutbaren überschreitet. Quelle:  IMMO NEWSFEED

19.11.17

Smart-Meter sind längst Pflicht – Behörden erlauben sie nicht

Intelligente Messsysteme sollten bei Gewerbe und Haushalten mit großem Stromverbrauch seit Beginn dieses Jahres nach und nach die alten Stromzähler ersetzen. Doch die Einführung stockt. Warum?

Die Einführung sogenannter Smart Meter in Deutschland verzögert sich: Eigentlich sollten ab 2017 die ersten größeren Stromverbraucher mit vernetzten Stromzählern ausgestattet werden. Nach Einschätzung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) ist vor Mitte 2018 jedoch nicht damit zu rechnen. Der Grund für die Verzögerung: Laut der Bundesnetzagentur fehlt noch die Definition der technischen Rahmenbedingungen für die neue Messtechnik. Die Kommunikationseinheiten der Smart Meter müssen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erst zertifiziert werden. Bislang ist das dem BSI zufolge bei keinem Gerät geschehen. Wenn die Geräte nicht vorlägen, könne der weitere Prozess nicht abgeschlossen werden, der Zeitplan rutsche nach hinten, erklärte ein VKU-Sprecher. Quelle: FOCUS

22.11.17

Elektroauto-Rückruf: In den USA müssen alle BMW i3 in die Werkstatt

BMW hat in den USA den Verkauf des Elektroautos i3 gestoppt und ruft alle bisher ausgelieferten Fahrzeuge in die Werkstatt. Die Rückrufaktion betrifft rund 30.000 BMW i3. Der Grund klingt etwas kurios: manche Insassen des Stromers sollen bei einem Unfall mit nicht-angelegtem Sicherheitsgurt ein erhöhtes Risiko für Nackenverletzungen haben.

Wie das BMW Portal Bimmer Today berichtet, sind spezielle Bestimmungen des US-Bundesstaats New Hampshire verantwortlich für die Rückrufaktion. Dort dürfen Erwachsene nämlich ohne Sicherheitsgurt Auto fahren. Daher werden in diesem Bundesstaat auch spezielle Crashtests durchgeführt – und hierbei hat der BMW i3 nun schlecht abgeschnitten, da festgestellt wurde, dass der Nacken von Erwachsenen mit einer Körpergröße von etwas über 150 Zentimeter und einem Gewicht von etwas über 50 Kilogramm bei einem Aufprall zu starken Belastungen ausgesetzt sein könne. Quelle:  EMOBILITAET.ONLINE

23.11.17

Gericht hält Mietpreisbremse in Bayern für unrechtmäßig

Die Mietpreisbremse in München und in ganz Bayern ist unrechtmäßig - zumindest, was die Vergangenheit betrifft. Zwar sprach die Mietrechts-Kammer des Landgerichts in einer Berufungsverhandlung am Mittwoch noch kein Urteil. Der Vorsitzende Richter Hubert Fleindl machte jedoch deutlich: "Auch wenn's für den Münchner Mietmarkt ein Debakel ist - wir werden keine Verordnung halten, die nicht dem Gesetz entspricht."

Geklagt hatten Bewohner der Erzgießereistraße in der Maxvorstadt: Sie wollten von ihrem Vermieter Auskunft über die Miete, die ihr Vorgänger in der 100Quadratmeter großen Wohnung bezahlt hatte. So wollten sie überprüfen, ob die Mieterhöhung beim Mieterwechsel rechtens war. Der Vermieter aber weigerte sich, den Preis zu nennen; so klagten die Mieter...  Quelle:  SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

22.11.17

Hamburg: Die Datagroup Hamburg GmbH mietet rund 3.600 Quadratmeter Bürofläche am Brandshofer Deich 68.

Der Brandshof an den Elbbrücken bekommt einen neuen Mieter: Zusammen mit ihren Hamburger Schwesterfirmen mietet die Datagroup Hamburg GmbH rund 3.600 Quadratmeter Bürofläche am Brandshofer Deich 68. Der Einzug in die neuen Büros ist für das zweite Quartal 2018 geplant.

Der Brandshof ist Teil eines denkmalgeschützen Ensembles aus dem Jahr 1924 und wurde früher als Lager- und Produktionsstätte genutzt. Vor zwei Jahren hat der Eigentümer der Immobilie, die Brandshof Company GbR, die Liegenschaft mit einer Gesamtmietfläche von insgesamt 11.000 Quadratmetern umfassend revitalisiert. Beraten wurde der IT-Dienstleister bei der Suche nach einer neuen Fläche von BNP Paribas Real Estate. Quelle: IMMOBILIENMANAGERVERLAG

23.11.17

Mittelstädte holen auf: Mieten in Fulda steigen um 40 Prozent

Die Mieten in den deutschen Mittelstädten sind in den vergangenen fünf Jahren vor allem in Hessen, Bayern und Niedersachsen deutlich gestiegen. In der hessischen Hochschulstadt Fulda macht Immowelt Preissteigerungen von 40 Prozent zwischen 2012 und 2017 aus. Absolut sind die Mieten in den südlichen Bundesländern am höchsten. Die teuerste aller untersuchten Städte ist Konstanz mit 11,80 Euro pro Quadratmeter.  Kostete in Fulda eine Wohnung im Jahr 2012 im Durchschnitt noch 5,50 Euro pro Quadratmeter, sind es aktuell 7,70 Euro. Untersucht hat Immowelt die Mietpreise der insgesamt 108 deutschen Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern. Eine ähnlich hohe Steigerung wie in Fulda gab es auch in Landshut (Niederbayern): Hier haben sich die Mieten seit 2012 um 37 Prozent verteuert und kosten jetzt im Schnitt zehn Euro pro Quadratmeter. Vor fünf Jahren waren es noch 7,30 Euro. 

An das Preis-Niveau in den südlichen Bundesländern kommen die Städte in Niedersachsen nicht heran. Konstanz mit 11,80 Euro pro Quadratmeter im Mittel profitiert von der guten Lage am Bodensee sowie der Nähe zur Schweiz. Direkt dahinter folgt das hessische Bad Homburg (elf Euro), das sich in Pendeldistanz zu Frankfurt am Main befindet und die Auswirkungen der teuren Mietpreise in der Bankenmetropole zu spüren bekommt.

Tübingen (10,70 Euro), Sindelfingen (10,40 Euro) und Ludwigsburg (10,10 Euro) verdeutlichen neben Konstanz das allgemein hohe Preis-Niveau in Baden-Württemberg. Knapp darunter befinden sich die beiden bayerischen Mittelstädte Landshut und Rosenheim mit einem Quadratmeterpreis von jeweils zehn Euro. Quelle: HAUFE

23.11.17

Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2017

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland legt weiter kräftig zu: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Schnellmeldung am 14. November 2017 mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2017 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,8 % höher als im Vorquartal. In der ersten Jahreshälfte 2017 war das BIP ebenfalls deutlich gestiegen, und zwar um 0,6 % im zweiten und 0,9 % im ersten Quartal. 

Quelle:  STATISTISCHES BUNDESAMT

25.11.17

Deutschland, wo sind deine Handwerker?

Wer dringend einen Tischler oder Klempner braucht, der verzweifelt: Mindestens drei Monate Wartezeit sind inzwischen üblich. Und es könnte noch schlimmer werden... Es ist die Schattenseite des großen Bau- und Immobilienbooms, den die Republik zurzeit erlebt: Noch immer ist der Ansturm auf Eigentumswohnungen und Häuser groß, weil die niedrigen Zinsen die Flucht in Sachwerte befeuern. Zudem haben die Kommunen viel zu lange den Neubau vernachlässigt und holen das jetzt nach. Die Baubranche ist euphorisch: "Die Geschäftslagebeurteilung im Bauhauptgewerbe fällt noch einmal besser aus als im Jahr 2016", heißt es im Konjunkturbericht des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH). Laut Geschäftsklimaindex übertrifft die Stimmung in der gesamten Bau- und Ausbaubranche sogar das große Boomjahr 1992, als Deutschland wegen der Wiedervereinigung einen Bauboom erlebte. In diesem Jahr rechnet die Branche gar mit einem Umsatzplus von sechs Prozent. 

Doch zugleich bringt der Boom die Branche an den Rand der Kapazitäten. Denn was der Verband so feiert, die gestiegene Auslastung im Bau auf 76 Prozent und auf 82 Prozent sogar im Ausbau, heißt übersetzt für den Kunden: Er wartet im Schnitt knapp elf Wochen auf einen Handwerker, also fast drei Monate. 
Quelle: ZEIT

28.11.17

Fondsgesellschaft stemmt sich gegen Fusion

Die geplante Fusion Immobilienfirmen CA Immo und Immofinanz steht auf der Kippe. Die Investmentfondsgesellschaft Petrus Advisers, die an beiden Firmen beteiligt ist, forderte ein sofortiges Ende der Gespräche. Wien - Die Investmentfondsgesellschaft Petrus Advisers lehnt eine Fusion der beiden Wiener Immobilienfirmen CA Immo und Immofinanz ab. In einem Brief forderte der britische Investor den CA-Immo-Aufsichtsratchef Torsten Hollstein dazu auf, die Fusionsgespräche sofort zu beenden. Petrus Advisers hält an den beiden Firmen eigenen Angaben zufolge jeweils einen Anteil zwischen zwei und vier Prozent. Die Immofinanz, die 26 Prozent an der CA Immo hält, hatte erst kürzlich mit dem Verkauf ihrer russischen Einkaufszentren eine wichtige Hürde für die Wiederaufnahme von Fusionsgesprächen mit dem Wiener Rivalen CA Immo genommen. „Das Verhandlungsergebnis in Russland hat uns nicht beeindruckt“, heißt es in dem Schreiben des Investors. Sollte keine 75-prozentige Mehrheit für einen Zusammenschluss gefunden werden, „wäre jeder weitere Mitteleinsatz für einen Merger eine unvertretbare Verschwendung von Geld und Zeit, für die wir Haftungsansprüche geltend machen werden“. Quelle:  ZEIT

24.11.17

Dunkle Aussichten für den Gewa-Tower

Seit Monaten hofft Fellbach auf einen Investor, der den Gewa-Tower, das dritthöchste Wohnhaus Deutschlands, fertig baut. Diese Hoffnung hat sich am Freitag vorerst zerschlagen. Es gibt keinen Käufer für den ­Gewa-Tower. Mehr noch, es ist die Rede von erheblichen Baumängeln. Von mutmaßlichen Lücken beim Brandschutz bis hin zur Gefahr, dass Fenster in dem 107 Meter hohen Gebäude bersten könnten, wird in einer ­Liste mit 58 Punkten gesprochen. Der potenzielle Investor, auf dem die Hoffnungen zur Rettung des Wohnturms in den vergangenen Monaten gelegen hatten, wird den dritthöchsten Wohnturm Deutschlands nun nicht übernehmen. Das haben Recherchen unserer Zeitung ergeben. Quelle:  STUTTGARTER NACHRICHTEN

27.11.17

Grundsteuer steht auf dünnem Eis

Über Jahrzehnte hinweg hat die Politik die Anpassung der Grundsteuer verschoben. Jetzt wird die Zeit knapp. Im Januar geht das Bundesverfassungsgericht in mündlicher Verhandlung der Frage nach, ob die Steuer verfassungsgemäß ist – das hat Folgen für Eigentümer und Mieter.

Berlin - An Warnungen hat es nicht gefehlt: „Das Wegbrechen der Grundsteuer mit einem Volumen von 13 Milliarden Euro würde sehr ernste Konsequenzen für die kommunalen Haushalte haben“, sagte der frühere niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) vor gut einem Jahr im Bundesrat. Weil die Landesfinanzminister schon damals wussten, dass das höchste deutsche Finanzgericht Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer hat, wollten sie handeln. Der Bundesrat beschloss 2016 einen Gesetzentwurf, den der Bundestag aber nie aufgriff. Die Reform, über die seit den achtziger Jahren gesprochen wird, blieb im Verfahren hängen. Damit ist wertvolle Zeit verspielt worden.  Quelle:  STUTTGARTER NACHRICHTEN

03.12.17

Komplexes Bauen hinter historischer Fassade in Stuttgart

Rund 75 Millionen Euro kostet das Projekt Lautenschlager Areal zwischen Friedrich- und Lautenschlagerstraße. Wo früher Stadtmessungsamt und Filmhaus standen, werden künftig Büros, Ladengeschäfte und Wohnungen stehen. Bauherr ist die LBBW Immobilien. Ein Blick hinter die Kulissen des Großprojekts zwischen Lautenschlager- und Friedrichstraße macht eines klar: Die Baustelle ist extrem komplex... Der Grund, weshalb das Projekt derart komplex ausfällt, ist die Ausgangssituation auf dem Gelände. Vor Baubeginn befanden sich auf dem Areal unter anderem das Stuttgarter Filmhaus sowie das Stadtmessungsamt und verschiedene Einzelhändler. Die Gebäude selbst, die inzwischen Teil des Bauvorhabens geworden sind, unterschieden sich ebenfalls deutlich. Der Neubau, der das Filmhaus ersetzt, ist inzwischen so gut wie fertig. „Wir haben hier ein hochwertiges Bürogebäude geschaffen“, sagt Frank Berlepp, Geschäftsführer beim Bauherrn LBBW Immobilien. Knapp 7000 Quadratmeter Bürofläche sind entstanden, die Mieten bewegen sich im oberen Bereich – meist jenseits von 20 Euro pro Quadratmeter. Die Namen der Mieter sind noch geheim – rund 50 Prozent der Fläche sind laut Berlepp aber bereits fest vermietet. Quelle:  STUTTGARTER NACHRICHTEN

10.12.17

Dorf für 140.000 Euro versteigert

Ein Dorf unter dem Hammer: Die brandenburgische Ortschaft Alwine ist am Samstag für 140.000 Euro versteigert worden. Bei der Auktion in Berlin gab ein anonymer Käufer über Telefon das einzige Gebot für das Dorf mitten in einem Wald ab. Die Siedlung wird von 15 Mietern bewohnt.

Zur Versteigerung stand das gesamte 16.000 Quadratmeter große Areal mit einer schleifenförmigen Dorfstraße, neun Wohnhäusern, mehreren Nebengebäuden sowie zehn Schuppen und Garagen. Das Mindestgebot lag bei 125.000 Euro. Alwine gehörte zu DDR-Zeiten zu einer Brikettfabrik, die nach der Wende geschlossen wurde. 2001 kauften zwei Brüder die Siedlung, von denen einer starb. Quelle:  FOCUS

09.12.17

Ein maßgeschneidertes Loft moderner Klassik

Schauspieler Gerard Butler trennt sich von seinem ganz besonderen Loft in Manhattan. Den Käufer erwarten viele Erinnerungen an die Vergangenheit, viel Holz, viele Säulen – und ein stilvolles Ambiente. Butler kaufte das zweistöckige Loft in New York 2004 für 2,5 Millionen Dollar. Er hat vieles verändert, auf einer eher ungewöhnlichen Art. Auf den fast 300 Quadratmetern bietet er moderne Klassik, kombiniert zeitlose Möbel mit stylischen Elementen. Kostenpunkt knapp sechs Millionen Dollar. Die Einrichtung des Apartments lässt die Bewohner einige Jahrzehnte zurückdenken. Das Loft befindet sich im Stadtteil Chelsea, inmitten vieler New Yorker Kunstgalerien. Quelle:  HANDELSBLATT

11.12.17

Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen

Die umstrittene Mietpreisbremse wird ein Fall für das Bundesverfassungsgericht. Das Landgericht Berlin bekräftigte in einem am Montag veröffentlichten Beschluss seine Auffassung, dass es das Gesetz für verfassungswidrig hält, und kündigte eine Vorlage beim Bundesverfassungsgericht an. „Das höchste deutsche Gericht hat allein die Kompetenz, eine gesetzliche Regelung für verfassungswidrig zu erklären“, teilte die zuständige Kammer des Landgerichts mit. Die Zivilkammer 67 hatte bereits im September verfassungsrechtliche Bedenken geäußert, jedoch unterblieb im damaligen Rechtsstreit eine Vorlage an das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe. Für die damalige Entscheidung sei es darauf nicht angekommen, teilte das Gericht mit. Nunmehr sei die Frage der Verfassungsmäßigkeit für den Ausgang eines anderen Berufungsverfahrens aber von Bedeutung, weshalb die Richter in Karlsruhe angerufen würden.... Quelle:  HANDELSBLATT

13.12.17

US-Notenbank erhöht Leitzins um weitere 0,25 Punkte

Washington (dpa) - Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins um 0,25 Punkte auf einen Zielkorridor von 1,25 bis 1,50 Prozent erhöht. Die Federal Funds Rate, zu der sich Banken gegenseitig über Nacht kurzfristige Kredite geben, steigt damit zum dritten Mal in diesem Jahr, wie die Bank nach der Sitzung ihres Offenmarktausschusses in Washington mitteilte. Quelle:  ZEIT ONLINE

14.12.17

Experten sagen größtes Wirtschaftswachstum seit 2011 voraus

Das Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) aus München hat seine Konjunkturprognose für 2018 deutlich erhöht. Die Forscher rechnen mit einem Wachstum von 2,6 Prozent. Das wäre der höchste Wert seit 2011. Bisher gingen Experten "nur" von 2,0 Prozent aus.  Erst kürzlich hatte das Institut die Prognose für 2017 von 1,8 auf 2,3 Prozent korrigiert. "Wenn die Zahl der Arbeitstage nicht so niedrig wäre, hätten wir in diesem Jahr sogar ein Wachstum von 2,5 Prozent", sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. Er ist auch für das kommende Jahr optimistisch: "Die deutsche Wirtschaft brummt. Der Schwung vom Jahre 2017 verlängert sich bis weit ins Jahr 2018 hinein." Für 2019 rechnet das Institut mit einem Wachstum von 2,2 Prozent.

Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef der ifo, begründet die Anpassung: "Viele Branchen florieren, vom Bau über die Industrie bis zum Handel, weshalb der ifo-Geschäftsklimaindex von einem Rekord zum nächsten eilt."  Quelle:  FOCUS

19.12.17

Gewerbeimmobilien: Glänzende Aussichten für Investments in Deutschland

Büroimmobilien bleiben die bevorzugte Asset-Klasse unter den deutschen Gewerbeimmobilien. Laut Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany, ist ihr Anteil am gesamten Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahresergebnis konstant bei 45 Prozent gehalten worden. Mit rund 25 Milliarden Euro, die es 2017 werden könnten, wäre das zweithöchste Ergebnis nach 2007 erzielt. Einzelhandelsimmobilien bleiben auf Platz zwei. Ihr Anteil wird sich laut Scheunemann allerdings auf etwa 20 Prozent reduzieren. Investoren sehen Einzelhandelsimmobilien mittlerweile kritisch, auch weil sie mit sehr langen Verkaufsprozessen verbunden sind. Demgegenüber hat die starke Nachfrage nach Logistikimmobilien laut Scheunemann auch 2017 angehalten. Hier sorgt vor allem der wachsende E-Commerce-Handel für eine expansive Nutzernachfrage. Immer mehr Investoren nehmen diese Asset-Klasse in den Fokus. Bis Ende 2017 werden Scheunemann zufolge rund 15 Prozent des Transaktionsvolumens in Deutschland auf Logistikimmobilien entfallen. Das macht etwa acht Milliarden Euro aus.  Quelle:  HAUFE

18.12.17

Mieten in München steigen erneut um bis zu 3,2 Prozent

Für den Bericht hat das IVD-Institut Neuvertragsmieten ausgewertet, die im Herbst abgeschlossen wurden. Demnach kostet eine Bestandswohnung in München nun durchschnittlich 16 Euro Miete pro Quadratmeter, 3,2 Prozent mehr als noch ein halbes Jahr zuvor. Eine Altbauwohnung kostet 17 Euro (plus 1,2 Prozent), eine Neubauwohnung 18 Euro (plus 2,3 Prozent). "Der Markt scheint nur eine Richtung zu kennen", sagt Stephan Kippes, Leiter des IVD-Instituts: nach oben. "Eine Atempause, ein Plateau, ein nennenswertes Abebben der Dynamik" seien nicht in Sicht.

Wer statt einer Wohnung gleich ein ganzes Haus mieten will, muss besonders tief in die Tasche greifen - auch auf diesem Markt haben die Preise gegenüber der letzten Erhebung deutlich zugelegt. Ein gebrauchtes Reihenmittelhaus - "die schlankeste Variante, nix Tolles", so Kippes - kostet im Durchschnitt 2050 Euro, das entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent. Für einen Neubau werden 2300Euro fällig (plus 3,1 Prozent). Eine neu gebaute Doppelhaushälfte liegt noch "knapp unter der Schallmauer von 3000 Euro", nämlich bei 2900 Euro. Gebraucht ist sie für 2450 Euro zu haben. Quelle:  SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

19.12.17

Union Investment steigert Fondsvolumen auf 9,1 Milliarden Euro

Eine positive Bilanz zieht Union Investment vor allem im Bereich der Service KVG-Mandate. Alleine in diesem Geschäftsbereich ist das Anlagevolumen von Januar bis November 2017 um rund 19 Prozent auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro gewachsen. Im Jahresverlauf hat Union Investment nach eigenen Angaben außerdem Kapitalzusagen im Volumen von 1,4 Milliarden Euro eingeworben. Das entspricht einer Steigerung um rund 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zur positiven Bilanz hat auch die Auflage neuer Themenfondsprodukte beigetragen. Etwa die des offenen Spezialfonds "Urban Living Nr. 1" mit Anlagefokus auf Mikro-Apartmentanlagen. Darüber hinaus hat Union Investment 2017 das Angebot im Bereich der Spezial-AIFs im Wohnsegment mit der Deutschen Asset One als Partner ausgebaut. Auch 2018 will Union Investment im institutionellen Bereich wachsen: „Sowohl aus den Bestandsfonds heraus als auch durch die konsequente Verbreiterung der Produktpalette werden wir in den nächsten Monaten weiter zulegen“, sagt Stobbe. Quelle:  HAUFE

23.12.17

Die Schweiz schottet sich ab

Erstmals mussten die Eigentümer von Schweizer Urlaubsdomizilen in diesem Jahr spürbare Wertverluste hinnehmen, wie eine neue Studie der britischen Maklergesellschaft Knight Frank zeigt. Danach sind in der Walliser Winter- und Bergsportgemeinde Crans-Montana die Preise für Ferienimmobilien von Juli 2016 bis Ende Juni dieses Jahres „um 15 Prozent gesunken“, sagt Knight-Frank-Analystin Kate Everett-Allen. Konnten Verkäufer vor eineinhalb Jahren im Ferienort zu Füßen von Weisshorn und Plaine-Morte-Gletscher noch umgerechnet 17.000 Euro pro Quadratmeter kassieren, mussten sie sich diesen Sommer mit 14.770 Euro zufriedengeben – wenn sie denn überhaupt Interessenten fanden. Zweitwohnsitze in Davos verloren im selben Zeitraum 8,2 Prozent an Wert, Urlaubsdomizile in Klosters sieben Prozent. „Die Entwicklung zeigt die Wucht, die politische Entscheidungen wie die Lex Koller auf den Ferienimmobilienmarkt haben“, sagt Everett-Allen. Die Lex Koller ist ein 1983 vom christdemokratischen Bundesratsvertreter Arnold Koller initiiertes Gesetz zur Bekämpfung der „Überfremdung des heimischen Bodens“. Es regelt seither, ob und in welchem Umfang Ausländer Immobilien in der Schweiz erwerben können. Quelle:  WELT

27.12.17

Neues Label für Kamine und Kachelöfen

2018 bekommen auch viele Holzöfen ein Energielabel. Ziel der Kennzeichnung ist es, den Interessenten im Handel mehr Vergleichbarkeit und die Möglichkeit zu geben, die Energieeffizienz zu beurteilen. Ein Blick auf die Fakten:     

Welche Öfen sind betroffen? Ab 1. Januar 2018 müssen neue industriell gefertigte Feuerstätten wie Kaminofen, Heizkamin, Kachelofen mit Heizeinsatz und Pelletofen im Handel mit einem Label versehen sein. Betroffen sind aber nur Einzelraumheizgeräte mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 50 Kilowatt, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Elektrisch betriebene Öfen sind ausgenommen.

Wie sieht das Label aus? Es ähnelt den bekannten Kennzeichnungen von Hausgeräten. Wie bei Waschmaschinen oder Kühlschränken gibt eine Ampel-Skala Auskunft darüber, wie effizient und umweltfreundlich der entsprechende Ofen arbeitet. Die Skala reicht von A++ bis G - verdeutlicht in den Farben Grün bis Rot. Quelle:  NTV

29.12.17

So wohnt man in New York für 80 Millionen US-Dollar

Es ist eines der teuersten Objekte auf dem New Yorker Immobilienmarkt: Am Central Park steht ein Haus für 80 Millionen US-Dollar zum Verkauf. Inklusive lederbespannter Wände von Hermes und eines Thermoschranks für Pelze. 8 East 62 Street, Upper East Side, New York. Gerade mal 80 Meter vom Central Park entfernt, liegt das Stadthaus in einer Seitenstraße unweit von Tiffany, Saks und Bloomingdale’s. 1902 erbaut, sechs Stockwerke hoch, knapp 4500 Quadratmeter Wohnfläche. Verkäufer ist der Immobilieninvestor Keith Rubenstein, der das Gebäude 2007 erwarb. In der Folgezeit ließ er das Gebäude von Architekt William T. Georgis dermaßen prunkvoll umbauen, dass das Magazin „Architectural Digest“ vor drei Jahren darüber berichtete.

Demnach verteilen sich auf sechs Stockwerke unter anderem sechs Schlafzimmer, ein Gästeapartment und ein Ankleidezimmer mit einem Thermoschrank für Pelzmäntel und beleuchteten Regalen für Handtaschen. Hinzu kommen ein vollausgestattetes Fitnessstudio, eine Sauna mit Tauchbecken, diverse Salons mit Konzertakustik sowie ein Billardraum, dessen Wände mit burgunderrotem Leder von Hermes bespannt sind. Ein Lift verbindet die Stockwerke. Auf dem Dach wurde zudem eine über 750 Quadratmeter große Terrasse eingerichtet, die nicht nur einen Blick auf den Central Park bietet, sondern auch eine komplette Outdoor-Küche mit BBQ-Grill, Springbrunnen und Zen-Garten. Quelle:  WELT

02.01.18

Seit 1.1.2018 gilt ein neues Bauvertragsrecht

Am 1.1.2018 ist das neue Bauvertragsrecht in Kraft getreten. Die Neuregelung war im März beziehungsweise April 2017 in Bundestag und Bundesrat endgültig verabschiedet worden. Vorangegangen waren Vorarbeiten der vom Bundesjustizministerium bereits im Jahr 2010 eingesetzten „Arbeitsgruppe Bauvertragsrecht“, die 2013 ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte. Die neuen Vorschriften gelten für Verträge, die ab dem 1.1.2018 abgeschlossen werden. Für vorher abgeschlossene Verträge gilt das bisherige Recht. Kern der Reform sind neue und geänderte Vorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Im BGB-Werkvertragsrecht werden spezielle Regelungen für den Bauvertrag eingeführt. Neu ist der Verbraucherbauvertrag, durch den der Verbraucherschutz gestärkt werden soll. Der Bauträgervertrag wird im BGB ebenfalls als eigener Vertragstyp normiert. Auch der Architekten- und Ingenieurvertrag wird gesetzlich normiert. Dabei wird die überproportionale Belastung der Architekten und Ingenieure im Rahmen ihrer gesamtschuldnerischen Haftung mit dem Bauunternehmen reduziert, indem ein Vorrang der Nacherfüllung durch den Bauunternehmer eingeführt wird  Quelle:  HAUFE

05.01.18

Mieter zahlen im Schnitt 2,17 Euro Betriebskosten pro Quadratmeter

Dem Betriebskostenspiegel zugrunde gelegt sind die Abrechnungsdaten des Jahres 2015. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung mussten danach bei Anfallen aller Kosten 2.649,60 Euro im Jahr 2015 nur an Betriebskosten aufgebracht werden.

Zwischen den östlichen und westlichen Bundesländern gibt es nur minimale Preisunterschiede bei den Betriebskosten. Die im Durchschnitt tatsächlich gezahlten Betriebskosten liegen in den östlichen Ländern bei 2,10 Euro pro Quadratmeter und Monat, im Westen bei 2,18 Euro. Heizung und Warmwasser sind im Osten etwa 8 Prozent billiger, während Wasser und Abwasser dort im Schnitt 15 Prozent teurer sind. Kommunale Gebühren, die Grundsteuer sowie die Kosten für Versicherungen, Gebäudereinigung und Gartenpflege sind in den westlichen Bundesländern höher. Quelle:  HAUFE

10.01.18

Baupreise für Wohngebäude im November 2017: + 3,4 % gegenüber November 2016

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im November 2017 gegenüber November 2016 um 3,4 %. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit zehn Jahren (November 2007: + 5,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im August 2017 im Jahresvergleich bei 3,1 % gelegen. Von August 2017 auf November 2017 erhöhten sich die Baupreise um 0,7 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.  Quelle:  STATISTISCHE BUNDESAMT

16.01.18

IVD-Preisspiegel Baden-Württemberg: Kaufpreise steigen stärker als Mietpreise

Im Zeitraum zwischen 2017 und 2012 verzeichnen alle untersuchten Marktsegmente in den baden-württembergischen Großstädten Anstiege des Kauf- und Mietpreisniveaus im zweistelligen Bereich. Deutliche Zuwächse wurden insbesondere bei Eigentumswohnungen ermittelt. So legten in den vergangenen 5 Jahren die Kaufpreise für neuerrichtete Eigentumswohnungen nominal um +41,7 % und für Bestandswohnungen um +37,9 % zu. Die Anstiege beziehen sich jeweils auf den Durchschnitt der baden-württembergischen Großstädte (Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Reutlingen, Ulm, Heilbronn und Pforzheim) und Objekte mit gutem Wohnwert.

Bei den untersuchten Großstädten stiegen die Kaufpreise bei Bestandswohnungen am stärksten in Stuttgart mit +54,6 %, Mannheim +59,9 % und Pforzheim +39,8 %. Die Zuwachsraten bei neuerrichteten Eigentumswohnungen lagen in Mannheim (+53,1 %), Stuttgart (+50,9 %) und Freiburg (+49,9 %) am höchsten.

Deutlich verhaltener im Vergleich zu den Kaufpreisen lag der Anstieg bei den Mietobjekten. Im 5-Jahres-Vergleich konnte im Durchschnitt der Großstädte bei Mietwohnungen/Bestand eine Steigerung von +17,3 % und bei neuerrichteten Mietwohnungen von +14,5 % registriert werden. Somit geht die Schere zwischen den Kauf- und Mietpreisen weiter auseinander. Auch zwischen den Großstädten gibt es größere Unterschiede. Quelle:  IVD

18.01.18

Frankfurt: Flächen für Wohnprojekte immer teurer

Immer weniger Objekte am Markt, für die aber immer höhere Preise fällig werden: Der Trend der vergangenen Jahre am Immobilienmarkt in Frankfurt hat sich 2017 fortgesetzt. Das geht aus dem Jahresbericht des zuständigen Gutachterausschusses hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr 6.781 bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen gehandelt, 1.062 weniger als 2016. Der daraus generierte Umsatz ging allerdings nur minimal um rund 100 Mio. Euro auf 6,6 Mrd. Euro zurück. Diese Zahlen können sich noch geringfügig verschieben, da Notare noch nicht alle Kaufverträge an den Ausschuss weitergeleitet haben. Außerdem sind Share-Deals nicht in der Auswertung enthalten. Ihre Dimension dürfte erheblich sein, denn nach Analysen der großen Maklerhäuser hatte allein der Investmentmarkt, der von Share-Deals geprägt ist, 2017 ein Volumen zwischen 6,3 Mrd. und 7,5 Mrd. Euro.

Der Gutachterausschuss konzentriert sich ohnehin auf Wohnimmobilien, wobei neben herkömmlichen Käufen auch Erbbaugeschäfte einbezogen sind. Demnach wurden freie Grundstücke für Mehrfamilienhäuser durchschnittlich für 1.330 Euro/qm gehandelt, was gegenüber der Auswertung für 2016 einen Preissprung um 41,5% darstellt. Ihr Handelsvolumen machte 349,2 Mio. Euro aus (nach 300,9 Mio. Euro im Vorjahr). Einfamilienhausgrundstücke waren für durchschnittlich 670 Euro/qm zu haben, spielen mit 23,2 Mio. Euro Umsatz aber eine untergeordnete Rolle am Frankfurter Markt. Für unbebaute Gewerbeflächen waren 270 Euro/qm zu zahlen, was 12,5% mehr als im Vorjahr war. Mit 11,9 Mio. Euro Umsatz handelt es sich aber um ein praktisch nicht vorhandenes Segment. Quelle:  IMMOBILIEN ZEITUNG

22.01.18

Senator wirft Bund "Gedächtnisschwund" vor

Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) hat die Kritik des Chefs der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Jürgen Gehb, an der Liegenschaftspolitik Berlins scharf zurückgewiesen. „Offenbar leidet er unter Gedächtnisschwund“, sagte der Senator am Rand der SPD-Fraktionsklausur in Hamburg. Schließlich sei es die BImA gewesen, die im Sommer 2017 die Verhandlungen mit dem Land Berlin über den Verkauf von fast 5000 bundeseigenen Wohnungen abgebrochen habe. Verbunden mit der Ankündigung, dass der Bund seine Immobilien nicht mehr nach dem Höchstpreis verkaufen, sondern selbst „ein guter Vermieter“ werden wolle, sagte Kollatz-Ahnen dem Tagesspiegel.

Dem Senat nun vorzuwerfen, Berlin mache keine Angebote, sei angesichts dessen „eine Frechheit“. Frei nach der Parole: Haltet den Dieb. Der Finanzsenator sagte, dass Berlin nach wie vor daran interessiert sei, die Bundeswohnungen in Berlin zu erwerben, sollte die BImA ihren Kurs erneut ändern. Außerdem gebe es längst erfolgreiche Vertragsabschlüsse. So sei das Haus der Statistik für 60 Millionen Euro von der BImA in Landeseigentum übergegangen und die Verhandlungen über den Ankauf des Dragoner-Areals stünden vor dem Abschluss, so Kollatz-Ahnen. Quelle:  TAGESSPIEGEL

23.01.18

Instone drängt an die Börse

Der Immobilienentwickler Instone will offenbar noch vor Ostern den Schritt an die Frankfurter Börse wagen. Das Unternehmen selbst will durch den Börsengang 150 Millionen Euro einsammeln, wie Instone zu Wochenbeginn mitteilte. Weitere Aktien wirft der Finanzinvestor Activum SG auf den Markt. Die Osterfeiertage fallen in diesem Jahr mit dem Ende des ersten Quartals zusammen. Ostersonntag ist 2018 der 1. April. Instone entwickelt Wohnungsprojekte, die bei einem späteren Verkauf 3,4 Milliarden Euro einbringen sollen. Rund ein Viertel der Projekte sei bereits im Bau, der Rest in der Planung und Vorbereitung, sagte Instone-Chef Kruno Crepulja. Ende September bezifferte BNP Paribas Real Estate den aktuellen Marktwert des Projektportfolios auf knapp 870 Millionen Euro, seitdem sind weitere Projekte hinzugekommen. QUELLE: NTV

22.01.18

Ellwanger-Chefs gehen getrennte Wege

Das Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger ist eine Kombination aus Privatbank und Immobilienunternehmen und war in der Branche ungewöhnlich. Jetzt trennt sich die Privatbank von ihrer Domäne im Rahmen eines Management-Buy-Outs ihrer Immobilien-Tochtergesellschaften. Quelle:  HANDELSBLATT

31.01.18

Heizkosten: Ölpreise haben sich verteuert – vielerorts drohen Nachzahlungen

Die Heizkosten in ölversorgten Wohngebäuden sind im Bundesdurchschnitt zuletzt um 15,4 Prozent gestiegen. Grund sind höhere Ölpreise: Die haben 2017 gegenüber 2016 um 16,2 Prozent zugelegt. Das ist ein Ergebnis der Heizkostenprognose des Energiedienstleisters Techem. Vor allem Heizölnutzern in Bayern drohen Nachzahlungen. Die Erdgaspreise sind im Schnitt um 3,3 Prozent gefallen – daraus resultiert bei den Heizkosten für Erdgas ein Minus von 3,9 Prozent. QUELLE: HAUFE

23.01.18

Diesen Bunker kennt jeder – aber nicht von innen

Am Pragsattel steht der bekannteste Bunker Stuttgarts. Zehntausende Autos fahren jeden Tag an dem Gebäude mit der riesigen Leuchtreklame vorbei. Was kaum jemand je gesehen hat, ist das Innere des einstigen Kanonenturms – und den unschlagbaren Blick vom Bunkerdach. All das kann man sich selbst nur anschauen, wenn man eine der ganz seltenen öffentlichen Führungen mitmacht. Der Bunker wird so gut wie nie geöffnet.  QUELLE: STUTTGARTER NACHRICHTEN

26.01.18

Grunderwerbsteuer: Länder nehmen Rekordsummen ein

Einen neuen Rekordwert von 13,14 Milliarden Euro sollen die Länder im vergangenen Jahr durch die Grunderwerbsteuer eingenommen haben – das wäre ein Anstieg von sechs Prozent gegenüber 2016 und ein Plus von 50 Prozent verglichen mit 2011. Bei diesen Zahlen beruft sich der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen auf Angaben des Bundesfinanzministeriums. "Die Schmerzgrenze für die Mittelschicht ist mehr als erreicht", warnt BFW-Chef Andreas Ibel. Quelle:  HAUFE

01.02.18

Kölner Clouth-Quartier bekommt 150 neue Wohnungen

Auf rund 6.000 m² Wohnfläche wird moderne stadt nach einem Entwurf vom Frankfurter Architekturbüro Stefan Forster Architekten 75 Wohneinheiten als Bauträger schlüsselfertig erstellen. Die bis zu vier Zimmer großen und zum Teil familiengerecht zugeschnittenen Wohnungen seien wirtschaftlich so optimiert worden, dass Wohnen im Clouth bezahlbar bleibe. Ziel sei die Veräußerung an einen nachhaltigen Investor, der die Mietwohnungen im Clouth-Quartier langfristig sichert. Die GAG plant, 75 Wohnungen mit rund 5.250 m² Wohnfläche und eine 360 m² große Wohngruppe in Mehrfamilienhäusern mit vier Geschossen plus Staffelgeschoss zu errichten. Der Entwurf stammt vom Kölner Büro Schmitz Helbig Architektur. Alle Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden: 75 Prozent in der Einkommensgruppe A, der Rest in der Einkommensgruppe B. Die Wohnungsgrößen reichen vom Ein-Raum-Appartement bis zur Fünf-Zimmer-Wohnung. Die Wohngruppe wird die Köln Ring gGmbH betreiben. Quelle:  HAUFE

07.02.18

Anstieg der Immobilienumsätze in Baden-Württemberg um +9,8 %

Nach einer Analyse des Marktforschungsinstituts des IVD Süd e.V. auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbsteueraufkommens lagen die Immobilienumsätze in Baden-Württemberg im Jahr 2017 bei insgesamt 35,1 Mrd. €. Gegenüber dem Jahr 2000 sind die Immobilienumsätze um rund 70 % gewachsen. „Nach einem leichten Rückgang 2016 nahmen die Immobilienumsätze in Baden-Württemberg, wie vom IVD-Marktforschungsinstitut prognostiziert, bis Ende 2017 deutlich zu“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Mit einem Jahresergebnis von 35,1 Mrd. € wurde ein neuer historischer Höchstwert erreicht. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr lag bei +9,8 %.“

Betrachtet man die Entwicklung der Immobilienumsätze pro Einwohner, liegt der Wert 2017 für Baden-Württemberg mit 158 € etwas über dem bundesweiten Durchschnitt von 156 €/Einwohner. QUELLE: IVD

08.02.18

Büroimmobilien: Investoren zieht es nach London

London bleibt ein Magnet für Büroimmobilien-Investoren. Laut Knight Frank hat 2017 keine andere Metropole weltweit mehr internationales Kapital angezogen – trotz Brexit. Ein treibender Faktor seien Spitzenrenditen von 4,25 Prozent in der City of London und 3,5 Prozent im West End. Sie liegen über denen anderer bedeutenden europäischen Märkte wie Paris mit derzeit 3 Prozent oder Berlin mit 3,1 Prozent. Auch Frankfurt am Main spielt in der Top-Liga mit. 

Londons Attraktivität zeichnet sich laut Knight Frank aber nicht nur durch attraktive Renditen – die liegen auch über denen der wichtigsten asiatischen Märkte wie Hongkong (2,6 Prozent) und Tokio (3,2 Prozent) –, sondern auch durch Liquidität, Transparenz, einen qualitativ hochwertigen Bestand an großen Objekten und durch vermieterfreundliche Mietverträge aus. Die Mieten für Bürohochhäuser sind in London höher als in jedem anderen europäischen Land und doppelt so hoch wie in Frankfurt, fand Knight Frank heraus. Quelle:  KNIGHT FRANK

09.02.18

BGH - Eigentümer müssen für Handwerkerschäden haften

Ein Grundstückseigentümer muss nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) für Brandschäden am Nachbarhaus haften, die durch Arbeiten an seinem Dach entstanden sind. Auf ein Verschulden komme es dabei nicht an, sagte die Vorsitzende Richterin am Freitag bei der Urteilsverkündung in Karlsruhe. Ein Gebäude im historischen Zentrum von Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) war nach Arbeiten am Flachdach im Jahr 2011 abgebrannt. Die Versicherung der Nachbarin erstattete den am Nachbarhaus entstandenen Schaden und verlangt nun von den Erben der zwischenzeitlich verstorbenen Auftraggeber des Dachdeckers aus übergegangenem Recht Ersatz. Der zur Zahlung von 98.000 Euro verurteilte Dachdecker ist insolvent.

ENTSCHEIDUNG: Die Erben der Auftraggeber des Dachdeckers müssen den am Nachbarhaus entstandenen Schaden ersetzen. Der Versicherung steht aus übergegangenem Recht ein verschuldensunabhängiger nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zu. Das ergibt sich aus entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB in Verbindung mit § 86 Abs. 1 Satz 1 VVG. QUELLE: FOCUS MONEY

12.02.18

Förderprogramme: Wärmepumpe wird am stärksten subventioniert

5.000 Euro Förderung für KfW 55, 10.000 Euro für KfW 40 und 15.000 Euro für höhere energetische Standards - das hört sich traumhaft an, ist für die Wärmepumpe aber Realität. Neubauten mit entsprechenden energetischen Kennwerten können tatsächlich in dieser Höhe vom Staat bezuschusst werden. Wärmepumpen werden zum Beispiel direkt über das Marktanreizprogramm (MAP) gefördert. Für den Heizungswechsel im Bestand greift zusätzlich das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE). Am interessantesten für größere Objekte, die Wohnungswirtschaft oder Investoren ist allerdings das Förderprogramm 153 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), aus dem auch die oben genannten Summen stammen.  Quelle:  HAUFE

21.02.18

Rekord bei Investitionen in Immobilien in Baden-Württemberg

Nach einer aktuellen Analyse des Immobilienverbands Deutschland (IVD) lagen die Immobilienumsätze in Baden-Württemberg im Jahr 2017 bei mehr als 35 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2000 sind die Umsätze damit um satte 70 Prozent gestiegen. Die Zahlen wurden auf Basis der vom Bundesfinanzministerium eingenommenen Grunderwerbssteuer ­ermittelt. In Stuttgart zeigt sich bei den ­großen und professionellen Immobiliengeschäften zudem ein starker Trend hin zu ­Anlegern und Investoren aus dem Ausland. QUELLE: Stuttgarter Nachrichten

28.02.18

Auf Wohngipfel 2018 sollten Maßnahmen für mehr Wohnungsbau und Wohneigentum konkret werden

"Mit dem Koalitionsvertrag könnte eine Trendwende in der Wohnpolitik eingeleitet werden. Wichtig ist, dass die Pläne für mehr Wohnungsbau und mehr Wohneigentum schnell umgesetzt werden. Auf dem Wohngipfel, der für 2018 geplant ist, müssen die ersten konkreten Maßnahmen beschlossen werden." Das sagt der Präsident des Immobilienverbandes IVD, Jürgen Michael Schick, mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt in Deutschland und die bis heute fehlende Förderung beim Erwerb von Wohneigentum.

Dem Vertragstext zufolge soll der Wohngipfel dazu dienen, für das wohn- und baupolitische Gesetzespaket "Wohnraumoffensive" die Eckpunkte zu vereinbaren. Geschehen soll das unter Einbeziehung aller Beteiligten und Betroffenen: Länder, Kommunen, Bau- und Immobilienwirtschaft, Mieter- und Vermieterverbände sowie Gewerkschaften. "Ich gehe fest davon aus, dass ein eigener Ausschuss für Bauen und Wohnen im Bundestag eingesetzt wird. Anders sind die drängendsten Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht zu bewältigen. Erste Aufgabe des Ausschusses sollte es sein, den Wohnungsgipfel mit einem nationalen Aktionsplan flankierend auf den Weg zu bringen", so Schick. QUELLE: IVD

27.02.18

BGH - Drei Zahlungen sind Zustimmung zur Mieterhöhung

Zahlt der Mieter nach einem Mieterhöhungsverlangen dreimal vorbehaltlos die erhöhte Miete, hat er der Mieterhöhung zugestimmt. Eine schriftliche Zustimmung kann der Vermieter nicht verlangen. Ob schon eine einmalige vorbehaltlose Zahlung zur Zustimmung ausreicht, ließ der BGH offen.  Quelle:  HAUFE

01.03.18

Facility Management gewinnt weiter an (wirtschaftlicher) Bedeutung

Das Facility Management (FM) in Deutschland ist gegenüber 2014 um 3,09 Prozent gewachsen. Das ist ein Ergebnis des Reports "Facility Management 2018", den der Branchenverband Gefma am 27. Februar auf der INservFM 2018 in Frankfurt am Main vorgestellt hat. Im Mittelpunkt stand das Thema Digitalisierung, neuer Messeschwerpunkt waren PropTechs. Herausragende FM-Beiträge wurden am zweiten Kongresstag mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Dem jüngsten FM-Branchenreport des Deutschen Verbands für Facility Management (Gefma) zufolge gehört das Facility Management mit einer Bruttowertschöpfung von 134,28 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung zu den Top 6 der deutschen Wirtschaftszweige und rangiert knapp hinter der Automobilindustrie und noch vor dem Maschinenbau. Quelle:  HAUFE

08.03.18

Land kauft Teil der EnBW-Zentrale

Die Zukunft der ehemaligen EnBW-Zentrale in der Stuttgarter Innenstadt scheint nun endgültig klar. Während anstelle des abgerissenen Altbaus hin zur Kriegsbergstraße ein neues Hotel gebaut wird, werden Landesbeamte bereits im schwarzen Klinker-Gebäude dahinter einziehen.

Stuttgart - Der Münchner Immobilieninvestor Reiß und Co. hat einen Teil der ehemaligen Konzernzentrale der EnBW an das Land Baden-Württemberg verkauft. Es handelt sich um den sogenannten Ledererbau – also um den Gebäudeteil aus schwarzen Klinkersteinen hin zur Jägerstraße. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Sicher ist jedoch: allein die Kosten für die Sanierung des Gebäudes werden sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen.

. QUELLE: STUTTGARTER NACHRICHTEN

16.03.18

Wohnungsmarkt: Immobilienpreise steigen 2017 erneut um 5,5 Prozent

Deutsche Wohnimmobilien sind auch 2017 teurer geworden. In 242 von 401 Kreisen und Städten sind sie im Durchschnitt inflationsbereinigt um 5,5 Prozent gestiegen, wie der Postbank Wohnatlas 2018 zeigt. Unter den Top 7-Metropolen hält sich der Studie zufolge München mit Abstand an der Spitze mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 6.700 Euro. Am deutlichsten gestiegen sind die Preise in Frankfurt am Main: seit 2016 um 11,4 Prozent auf (4.500 Euro). Quelle:  POSTBANK WOHNATLAS

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