24.10.17

50 Euro pro Nacht für Mini-Gartenhütte

Über den extremen Mangel an Wohnungen und die explodierenden Mieten in München wurde schon oft berichtet. Eine Wohnungsannonce auf dem Portal eBay-Kleinanzeigen macht den ganzen Irrsinn auf dem Wohnungsmarkt in der Landeshauptstadt besonders deutlich. Dort wird eine kleine Gartenhütte als Unterkunft angeboten. Für die Hütte mit nur einem Zimmer im Stadtteil Berg am Laim muss man 50 Euro pro Nacht auf den Tisch legen. Immerhin: Stromanschluss, W-Lan und Waschmaschine seien vorhanden und man darf auch rauchen. Dafür haben die Mieter aber keine eigene Dusche und kein WC in der Hütte. Um auf das stille Örtchen und ins Bad zu gelangen, muss man durch den Kellereingang ins Haus gehen. Quelle:  MERKUR

24.10.17

Deutsche legen ihr Geld am liebsten in Immobilien an

Wohnungen und Häuser sind zur beliebtesten Geldanlage der Deutschen geworden. Mehr als jeder zweite Deutsche hält Immobilien angesichts niedriger Zinsen und günstiger Finanzierungsbedingungen für das beste Mittel zum Vermögensaufbau. Im Vergleich zu 2007 hat sich der Anteil der Menschen, die mit Immobilien vorsorgen wollen, sogar verdoppelt. Dies ist ein Ergebnis des Vermögensbarometers des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Einmal im Jahr vermessen die Sparkassen in dieser Umfrage den deutschen Sparer: Wie zufrieden ist er, kann er für sein Alter vorsorgen und wenn ja: Wie legt er sein Geld an?

Die Umfrage bringt eine klare Verschiebung zum Vorschein: Während Immobilien boomen, stehen Lebensversicherungen bei den Deutschen nicht mehr hoch im Kurs. Im Jahr 2007 war sie noch die beliebteste Geldanlageform der Deutschen - 66 Prozent aller Befragten hielten das Sparen mit Lebensversicherungen damals für eine gute Idee. Inzwischen ist der Anteil auf 24 Prozent eingebrochen. Quelle: SPIEGEL

22.10.17

Senkung der Grundsteuer

Mehr als tausend Mitglieder sind am Sonntag zum „Tag des Eigentums“ in den Hegelsaal der Liederhalle geströmt, der vom Stuttgarter Verein Haus & Grund bereits zum 14. Mal veranstaltet wurde. Gewohnt kämpferisch gab sich dabei schon zur Begrüßung der Vorsitzende Klaus Lang, der einige scharfe Attacken gegen die städtische Wohnungsbau-Politik ritt. Ausgehend von der Feststellung, dass seiner Meinung nach „das im Grundgesetz garantierte Eigentumsrecht durch gesetzliche Eingriffe zunehmend entwertet“ werde, forderte er angesichts des aktuellen Haushaltsüberschusses für die kommunale Ebene eine „Senkung der Grundsteuer zur Entlastung der Immobilienbesitzer“. Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

20.10.17

Frankreich streicht Vermögensteuer

Die französische Nationalversammlung hat der Abschaffung der Vermögensteuer zugestimmt. 77 Abgeordnete votierten für und 19 gegen die umstrittene Neuregelung. Bisher muss die Steuer zahlen, wer über Vermögen von mindestens 1,3 Millionen Euro verfügt.

Dazu zählen Immobilien, Grundstücke, Geldvermögen, Schmuck und andere Wertsachen. Ab dem kommenden Jahr soll sie in eine reine Abgabe auf Immobilienbesitz umgewandelt werden. Quelle: SPIEGEL

19.10.17

Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen

Von Januar bis August 2017 wurden insgesamt 15.400 Wohnungen weniger genehmigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das ist ein Rückgang um 6,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Stark rückläufig waren die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit einem Minus von 36,5 Prozent. Gegen den Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zu – um 2,5 Prozent (2.700 Wohnungen). Quelle: HAUFE

18.10.17

Kaufpreise teilweise verdoppelt

Auch Ostdeutschland profitiert vom Wirtschaftsboom: Es gibt wieder Jobs, eine hohe Lebensqualität - und die Bevölkerung wird immer jünger. Das lockt mehr und mehr Menschen aus dem Westen und dem Ausland an. Die Folge: Miet- und Kaufpreise sind in den vergangenen fünf Jahren geradezu explodiert. ... 

Die Folge: Zwischen 2012 und 2017 sind die Mieten der Studie zufolge in fast allen untersuchten Städtengestiegen.In Leipzig legten sie um satte 25 Prozent zu, in Strausberg um 23,5 Prozent, in Dresdenum 16,7 Prozent und in Magdeburg um fast 14 Prozent. Die Hauptstadt Berlin spielt mit einer Steigerung von mehr als 33 Prozent noch einmal in einer eigenen Liga. Dasselbe gilt für die Kaufpreise. Die Experten haben die Preise für Neubauten und Bestandsimmobilien getrennt untersucht. In beiden Gruppen sind die Preissteigerungen noch einmal deutlich größer als bei den Mieten. Im Bestand sticht vor allem Strausberg nahe Berlin hervor: Die Kaufpreise stiegen hier um 74,9 Prozent an. Die Stadt profitiert vor allem von den steigenden Immobilienpreisen in der Hauptstadt. Denn viele Berliner suchen nun nach Alternativen im Umland. Quelle: FOCUS

17.10.17

Berlin braucht fast 200.000 zusätzliche Wohnungen

Berlin braucht bis 2030 mindestens 194.000 neue Wohnungen. Das ergibt sich aus einem Zwischenbericht zum Stadtentwicklungsplan 2030. Nur so kann der angespannte Wohnungsmarkt entlastet werden. Der von Fachleuten erarbeiteten Prognose zufolge sind allein bis 2021 etwa 100.000 Neubauwohnungen notwendig, also 20.000 pro Jahr. Für den Zeitraum danach bis einschließlich 2030 wird von einem Neubaubedarf von 94.000 Wohnungen ausgegangen, also etwa 10.000 pro Jahr. Als Konsequenz aus der Entwicklung müssten noch mehr Flächen für den Wohnungsbau erschlossen werden, sagte Lompscher. Die bisher ermittelten Flächenpotenziale umfassten 179.000 Wohnungen und reichten daher nicht aus. Auch Gewerbe und Infrastruktur bräuchten dringend zusätzliche Flächen. Quelle: HANDELSBLATT

11.10.17

Sting verkauft Luxusapartment in New York

Der englische Musiker bietet sein Penthouse am Central Park an - für mehr als das doppelte des ursprünglichen Preises!

Obwohl sich der britische Bassist, Sänger und Songschreiber darin als "legal alien" bezeichnet, dürfte er sich im Big Apple sehr wohl gefühlt haben. Davon zeugt jedenfalls seine Wohnung direkt am Central Park, die sich über die beiden obersten Stockwerke eines im Art-déco-Stil errichteten Gebäudes verteil. Bei einer Wohnfläche von rund 500 Quadratmetern konnte Sting bisher zwischen vier Schlafzimmern und 5 Bädern wählen. Bisher, weil der Musiker das Domizil mit dem atemberaubenden Blick auf New Yorks grüne Lunge jetzt verkaufen will: und zwar für stolze 56 Millionen US-Dollar. Findet sich ein Käufer, der so ein Vermögen ausgeben möchte, so bekommt dieser neben einer rund 13 Meter langen Fensterfront zum Central Park natürlich noch den obligatorischen Spa-Bereich mit Sauna und eine knapp 40 Quadratmeter große Terrasse. Quelle:  BELLEVUE

EVERGRANDE-CHEF

10.10.17

Boom macht Evergrande-Chef zum reichsten Mann Chinas

China hat einen neuen reichsten Mann – dank des Immobilienbooms. Mit einem geschätzten Vermögen von 43 Milliarden Dollar kletterte der Chef des Baukonzerns Evergrande, Xu Jiayin, an die Spitze der Liste und verwies weit besser bekannte Namen wie Alibaba-Chef Jack Ma auf die Plätze, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Hurun-Report – einer chinesischen Version der Forbes-Liste – hervorgeht. Allein im vergangenen Jahr schwoll Xus Vermögen um 30 Milliarden Dollar an, die Aktien von Evergrande schossen in diesem Jahr bislang um 450 Prozent in die Höhe. Quelle: HAUFE

10.10.17

Wo die meisten von Eigentum nur träumen können

Egal ob Metropole oder nicht, eine aktuelle Studie zeigt: Der Ansturm auf Immobilien nimmt in Deutschland kein Ende. Die Preise für Neubau-Eigentumswohnungen ziehen weiter an, vor allem in einer Region. 

Den zweiten Platz musste Freiburg an die Landeshauptstadt abtreten: Stuttgart. Wer von neugebautem Eigentum träumt, muss in der baden-württembergischen Metropole, fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik, ganze 5231 Euro für jeden Quadratmeter auf den Tisch legen. Zum Vergleich: Den aktuellen Bundeschnitt beziffert das Empirica Institut mit 3105 Euro je Neubau-Quadratmeter. Mit 6,8 Prozent seit dem dritten Quartal 2016 stiegen die Preise am heißen Markt geringer als in anderen begehrten Städten.

​​München – die alte und neue Nummer eins. Ganze 7434 Euro pro Quadratmeter kosten hier Neubau-Eigentumswohnungen. Das sind mehr als 2000 Euro mehr als in Stuttgart, der zweitplatzierten Stadt. Und die Preise ziehen weiter an: 7,2 Prozent seit dem Herbst 2016. Um den Wohn-Wahnsinn gänzlich zu begreifen: Ganze sechs oberbayerische Landkreise – Zentrum des Regierungsbezirks ist München – weisen höhere Preise auf als alle anderen Großstädte, Gemeinden und Kreise in Deutschland. Teilweise liegen diese Orte mehr als 100 Kilometer entfernt von der Metropole an der Isar. Der regelrechte Run auf den Münchener Immobilienmarkt hat den Speckgürtel längst erreicht.

Unter allen kreisfreien deutschen Städten belegt Düsseldorf den zehnten Platz, was die aktuellen Preise von neugebauten Eigentumswohnungen angeht. Wer in der Rheinmetropole eine Neubauwohnung sein Eigen nennen möchte, muss im Schnitt 4437 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das verrät der Immobilienpreisindex 3/2017, in dem das Empirica Institut seit 2004 die Immobilienpreise untersucht und die Ergebnisse quartalsweise veröffentlicht. Demnach ist der Preis in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens innerhalb eines Jahres um 9,2 Prozent gestiegen.  Quelle: HANDELSBLATT

TRANSFORMATION

09.10.17

Digitalisierung: Transformation der Immobilienbranche schreitet voran

Die etablierten Immobilienunternehmen treiben ihre Digitalisierung voran. Im Schnitt werden bereits fünf Prozent der Jahresumsätze in entsprechende Maßnahmen investiert. Das zeigt die zweite Digitalisierungsstudie des ZIA Zentralen Immobilien Ausschusses und EY Ernst & Young Real Estate. 77 Prozent aller befragten Unternehmen befinden sich bereits in der Entwicklungs- oder Etablierungsphase.  Quelle: HAUFE

26.09.17

Immobilien mit einem weiteren Rekordjahr – wie viele folgen noch?

Ein weiteres Rekordjahr. Im Jahr 2016 wurde laut der aktuellen GEWOS-Immobilienmarktanalyse IMA mit Verkäufen im Wert von 225,4 Mrd. Euro ein neuer Rekordumsatz am deutschen Immobilienmarkt erzielt. Die Studie beruht als einzige flächendeckende Studie zum deutschen Immobilienmarkt auf der Erfassung der tatsächlichen Verkäufe.

Gegenüber dem Jahr 2015 erhöhte sich der Geldumsatz um rund 5 Prozent. „2016 war bereits das fünfte Rekordjahr in Folge“, sagt Sebastian Wunsch, bei GEWOS für die IMA verantwortlich. „Seit dem Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich das Umsatzvolumen in Deutschland fast verdoppelt.“ In 2016 lag der Geldumsatz rund 96 Prozent über dem Niveau des Jahres 2009. Wohnimmobilien sind en Vogue. Laut der Studie dominierten auch 2016 die Verkäufe von Wohnimmobilien das Transaktionsgeschehen. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit Eigenheime, Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Wohnbauland im Wert von rund 161,9 Mrd. Euro gehandelt – ein Anstieg um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Jahr 2009 hat sich der Geldumsatz mit Wohnimmobilien um 84 Prozent erhöht.  Quelle: XING

LUXUSPROBLEM - MANHATTAN

11.09.17

Luxus-Problem: In Manhattan gibt es Luxuswohnungen zum Schnäppchenpreis

Wer in jüngster Zeit seine Upper East Side-Wohnung in Manhattan verkaufen wollte, musste mit einigen Schwierigkeiten rechnen – zumindest beim Verkaufspreis. Denn die immense Nachfrage nach Luxuswohnungen im Big Apple ist offensichtlich abgeflaut, während das Angebot an teuren Wohnungen in Manhattan weiterhin hoch bleibt, wie aktuelle Studien zeigen.

Die Verkaufspreise für Luxusimmobilien in New York befinden sich aktuell auf einem fast schon rekordverdächtig niedrigen Niveau. Für Objekte aus dem oberen Preissegment, die Anfang dieses Jahres verkauft wurden, war der angebotene Verkaufspreis im Median der niedrigste in mindestens fünf Jahren, wie der Luxus-Broker Olshan Reality im Mai meldete. Das hat zu einem Verkaufsanstieg zwischen Januar und Mitte Mai um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geführt, so der Luxus-Broker. Die insgesamt 539 untersuchten Transaktionen gingen jedoch mit Preissenkungen von durchschnittlich 8 Prozent einher – der größte Nachlass innerhalb der sechs Jahre, in denen Olshan derartige Untersuchungen anstellt.  Quelle: FINANZEN

01.09.17

Wie Einbrüche die Immobilienpreise beeinflussen

151.000 Mal ist im vergangenen Jahr laut amtlicher Polizeistatistik in Deutschland eingebrochen worden. Das war etwas weniger als im Vorjahr, aber doch deutlich mehr als noch vor zehn Jahren (2006: 106.000 Fälle). In einem Vergleich wurden Datensätze über Kaufpreise für Wohnungen in 39 Großstädten jeweils der Polizeistatistik für die Zahl der Einbrüche je 100.000 Einwohner gegenübergestellt – und verschiedene Thesen über einen Zusammenhang diskutiert.  Es gibt Städte mit hohen Einbruchszahlen, in denen die Immobilienpreise tatsächlich nicht besonders hoch sind, wie Dortmund und Bremen. Es gibt aber auch Städte wie Hamburg, in denen es viele Einbrüche gibt, aber die Immobilien – aus anderen Gründen – trotzdem relativ teuer sind. Ob Immobilien in Hamburg noch teurer wären, wenn es dort weniger Einbrüche gäbe, ist aus den Zahlen so jedenfalls nicht herauszulesen.  Quelle: FAZ

TRUMPS LUXUSVILLA

23.08.17

Kein Käufer trotz Wertverlust

Privatstrand, Riesenpool, 12 Badezimmer: So viel Charme das Luxusanwesen auf der französischen Insel Saint-Martin auch haben mag, kaufen will das Haus niemand. Im Mai kam Donald Trumps "Château de Palmier" mit einem Verkaufspreis von 28 Millionen Dollar auf den Markt. Mittlerweile verzeichnet die Immobilie einen gewaltigen Wertverlust.

Dabei hätte die Villa eigentlich alles, wovon Luxusliebhaber träumen: Das 48.000 Quadratmeter große Grundstück wartet mit riesigem Pool, Fitnessraum, Tennisplatz, eigener Bar im Freien und Privatstrand auf. Dazu kommen 11 Zimmer und ganze 12 Badezimmer. Das Problem allerdings: Das Haus sieht einfach nur furchtbar aus. Das Magazin "Politico" nannte Trumps Geschmack in Sachen Design und Architektur "Diktatoren-Chic". Der US-Architekt Doug Staker beschreibt Trumps Einrichtungen und seine Gebäude als "hässlich" und geschmacklos".  Quelle: FOCUS

INEFFIZIENTE HEIZKESSEL

20.08.17

Alte Technik: Bei welchen Heizungen der Staat Sie jetzt zum Austausch zwingt

Sie haben noch gut vier Monate Zeit: Bis Ende des Jahres müssen hunderttausende Heizungen in Deutschland gegen moderne Systeme ausgetauscht werden. Vorgeschrieben ist der Austausch von Konstanttemperaturkesseln, die älter als 30 Jahre sind. Entscheidend ist das Baujahr des Wärmetauschers. Aktuell geht es um das Baujahr 1987. Insgesamt sind mehrere Hunderttausend Kessel betroffen, schätzen Experten. Für alte Brennwert- und Niedertemperaturkessel gilt die Austauschpflicht hingegen nicht. "Dient der Kessel nur zur Warmwassererzeugung, handelt es sich um einen Küchenherd oder ein Einzelraumheizgerät, ist ebenfalls kein Austausch vorgeschrieben", erklärt Rainer Diederichs vom Institut für Wärme und Öltechnik in Hamburg.

Wer nicht weiß, wie alt sein Kessel ist, kann das auf dem Typenschild der Heizung oder im Protokoll des Schornsteinfegers sehen. Der überwacht nämlich die Einhaltung der Vorschriften. Achtung: Wer die gesetzliche Frist verpasst, dem drohen hohe Bußgelder.  Quelle: FOCUS

MIETPREISBREMSE GESCHEITERT

17.08.17

Klare Worte der Bundeskanzlerin

„Das Konstrukt Mietpreisbremse war von der Planung bis zur Durchsetzung ein großes Debakel. Dass die Kanzlerin die Mietpreisbremse nun für gescheitert hält, ist eine späte, aber willkommene Einsicht“, kommentierte Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland, die gestrigen Äußerungen der Bundeskanzlerin. „Wir hoffen, dass diese Erkenntnis sich auch im neuen Koalitionsvertrag wiederfindet und die Mietpreisbremse aufgehoben wird“ forderte Warnecke.
Für das Vorhaben der Bundeskanzlerin, mehr Wohnraum in Deutschland zur Verfügung zu stellen, schlägt Haus & Grund Deutschland vor, alle gesetzlichen Vorgaben auf den Prüfstand zu stellen. „Gerade die ständig steigenden energetischen Vorgaben haben das Bauen und Wohnen in den letzten Jahren massiv verteuert“, kommentiert Warnecke.  Quelle: HAUS & GRUND

SOMMERHITZE

07.08.17

Kühle Wohnräume ohne stromfressende Klimageräte

Dank der sommerlichen Hitze finden mobile Klimageräte in diesen Tagen reichlich Absatz. Eigentümer und Mieter können ihre Wohnräume jedoch auch mit einfacheren Methoden weitgehend kühl halten und dabei Umwelt und Geldbeutel zugleich schonen. Nachts, in den kühlen Morgen- oder späten Abendstunden ausgiebig quer- und stoßlüften. Tags- über alle Fenster und Türen geschlossen halten. Die Wohnräume mit Markisen, Vorhängen, Jalousien oder Rollläden abdunkeln. Alle unnötigen Stromverbraucher und Wärmequellen in der Wohnung ausschalten. Wer diese vier Tipps berücksichtigt, schafft eine verträgliche Basis.

Das Thema Hitzeschutz kann auch zum Streit zwischen Vermieter und Mieter führen. Wenn ein Mieter selbst einen Wärmeschutz installieren möchte, benötigt er die Zustimmung des Eigentümers, sobald er in die Bausubstanz eingreift oder das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes verändert. Typische Streitfälle sind die Montage einer Markise, eines Rollladens oder auch eines zweiteiligen Klimagerätes (Splitgerät).  Quelle: HAUS & GRUND

TSCHECHISCHES PROPTECH

04.08.17

Berlin: Tschechisches PropTech mischt den Mietwohnungsmarkt auf

Das tschechische Startup Flatio ist Ende Juli am Berliner Immobilienmarkt gestartet. Das PropTech hat sich auf mittelfristige Mieten (ein bis sechs Monate) spezialisiert und stellt Wohnungssuchenden eine Technologie zur Verfügung, mit der die künftige Wohnung online besichtigt und kautionsfrei reserviert werden kann. Die Verträge werden online oder per SMS unterschrieben und die Miete mit Karte bezahlt. Mieter und Vermieter können über eine Web-Applikation miteinander kommunizieren.  Quelle: HAUFE

SERIELLES BAUEN

 04.08.17

Mit Modulbauweise zum Fertighaus

Modulbauweise und serielles Bauen sind aktuell wichtige Themen für die Wohnungswirtschaft. Denn Deutschland braucht mehr Wohnraum, vor allem im preisgünstigen Segment. Laut einer Studie des Pestel Instituts müssen bis 2025 jährlich circa 400.000 Wohnungen neu gebaut werden – knapp die Hälfte davon Sozial- und bezahlbare Mietwohnungen. Beispiele des modularen Bauens gibt es aus Holz, Stahl und Beton. Die Immobilien bestehen aus vorgefertigten Bestandteilen, die nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit, die Serienanfertigung der Bestandteile ist kostengünstig und - falls die Gebäude doch nicht mehr gebraucht werden (Beispiel: Flüchtlingsunterkünfte) - können sie leicht wieder abgebaut und gegebenenfalls woanders wieder aufgestellt werden.  Quelle: HAUFE

BRUCHBUDEN - HANAU

30.07.17

Vor Gericht wegen 13 Bruchbuden

Es geht um eine Arbeiterwohnsiedlung aus den 1930er Jahren am Kinzigheimer Weg im Hanauer Hafenviertel. Die Stadtverordnetenversammlung hat jetzt ohne Gegenstimme beschlossen, über das städtische Unternehmen Bauprojekt das kommunale Vorkaufsrecht für die 13 zwei- und dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser mit um die 170 Wohneinheiten auf rund 1,6 ha Fläche auszuüben. Damit will die Politik den seit Jahrzehnten anhaltenden Verfall der Anlage mit derzeit noch rund 20 bewohnten Einheiten sowie die Eingliederung in ein Portfolio verhindern, das an der Londoner Börse gehandelt wird.

Dabei befand sich die Siedlung bis 2009 bereits im städtischen Besitz. Damals verkaufte die Hanauer Baugesellschaft, weil sie sich eine Sanierung nicht leisten konnte, die Siedlung für 2,4 Mio. Euro an einen privaten Investor aus Wiesbaden. Es folgten Besitzerwechsel an einen Ortsansässigen, der Renovierungsarbeiten anlaufen ließ, und 2014 an Dolphin Trust aus Hannover, ein Unternehmen, das sich auf Wohnentwicklungen in denkmalgeschützten Gebäuden spezialisiert hat. Dolphin hat der Stadtverwaltung zufolge rund 6 Mio. Euro für die Siedlung gezahlt.

Die Stadt Hanau pocht darauf, dass Dolphin sich 2014 vertraglich zur Sanierung binnen zehn Jahren verpflichtet habe. Diese Frist ist zwar noch nicht abgelaufen, die Stadt kreidet aber an, dass noch nicht einmal die Baugenehmigung eingeholt, geschweige denn der ebenfalls vereinbarte Sozialplan für die verbleibenden Mieter in die Wege geleitet wurde.  Quelle: IMMOBILIEN ZEITUNG

SPEKTAKULÄRES STRANDHAUS

25.07.17

Umgebauter Wasserturm bietet Strandurlaub mit perfekter Aussicht

Über den Strand blicken – direkt aus dem Bett und in 35 Meter Höhe: Dieses Erlebnis bietet ein historischer Wasserturm in der Nähe von Los Angeles. Gebaut wurde er für die Eisenbahn - nun kann man ihn mieten. Eigentlich gilt beim Strandurlaub: Den besten Blick gibt es in der ersten Reihe. Bei diesem historischen Wasserturm in Kalifornien ist das anders. Das ursprünglich fensterlose gigantische Wasserfass auf dem Turm wurde mit vielen Fenstern versehen und bietet im obersten Stock sogar einen fantastischen Rundumblick aus dem runden Salon.

Der Turm liegt kaum hundert Meter entfernt vom Strand. Dort unmittelbar hinter dem Sand verlief einst die Küstenstrecke der Eisenbahn in Kalifornien. Für sie wurde 1892 ein Wasserturm errichtet. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1940. Es konnte 37 Tonnen Wasser tragen. Das war die letzte große Blütezeit der Dampflokomotiven. In den USA fuhren damals wahre Monsterlokomotiven.  Quelle: STERN

28.07.17

Chinesen kaufen deutschen Energiedienstleister Ista

Der Verkauf des Essener Energiedienstleisters Ista ist perfekt. Eigentümer wird ein Konsortium aus den chinesischen Unternehmen CK Infrastructure (CKI) und Cheung Kong Property, die zum Imperium CK Hutchison Holdings des Milliardärs Li Ka-shing gehören. Der Kaufpreis soll bei 4,5 Milliarden Euro liegen. Verkäufer ist der Finanzinvestor CVC, der Ista im Jahr 2003 übernommen hatte. Noch vor vier Jahren war Ista mit 3,1 Milliarden Euro bewertet worden.

Beobachter gingen davon aus, dass es sich bei dem Investment um ein langfristiges Engagement handele, hieß es aus Unternehmenskreisen. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichts- und Kartellbehörden und wird für das vierte Quartal 2017 erwartet. Ista-Chef Thomas Zinnöcker hatte den Verkauf von Ista im März angekündigt und Berater der Investmentbank Goldman Sachs damit beauftragt.  Quelle: HAUFE

HOTELPROJEKT TRUMP

21.07.17

Donald Trump und die Dämonen

Eine Firma des Trump-Clans plant auf Bali einen Hotelturm. Doch die Nähe zum heiligsten Hindutempel provoziert Widerstand. Der Partner vor Ort ist in seiner Heimat ebenso umstritten wie der US-Präsident in seiner.

Champagner und Kaviar am fünften Loch: Auf dem Golfplatz des Pan Pacific Nirwana Bali Resorts kann man es sich gutgehen lassen. Im orangefarbenen Licht der untergehenden Sonne, mit Blick auf die offene See und zum heiligen Hindutempel Tanah Lot, reichen Bedienstete feine Häppchen. Der Golfplatz ist Teil einer Hotelanlage aus Villen, Nobelzimmern, Swimmingpools, manikürten Rasenanlagen, Lotosblüten und Wasserspielen. Eleganz in traditionell balinesischem Stil – und ein denkbar großer Kontrast zum 30 Kilometer entfernten Strand Kuta in Denpasar.  Quelle: HANDELSBLATT

BRANDENBURG 20-JAHRES-HOCH

19.07.17

Brandenburger Immobilienmarkt auf 20-Jahres-Hoch

Am Brandenburger Immobilienmarkt waren die Umsätze im vergangenen Jahr so hoch wie seit 20 Jahren nicht. Wie Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Mittwoch in Potsdam mitteilte, wurden im Grundstücksmarkt-Bericht insgesamt 35.700 Geschäfte im Wert von 5,4 Milliarden Euro erfasst. Während die Umsätze innerhalb eines Jahres um acht Prozent kletterten, ging die Zahl der Immobilienverkäufe um vier Prozent zurück. Experten werteten dies als Hinweis auf ein knapper werdendes Angebot und nicht als Indiz für eine sinkende Nachfrage, sagte die Staatssekretärin.

Stärker als bislang nachgefragt sind Bauland und Wohnungen in Städten mit gutem Bahnanschluss, etwa in Eberswalde, Strausberg, Nauen und Luckenwalde. 

Der starke Immobilienmarkt kommt auch der Kasse des Finanzministers zugute. So nahm das Land vergangenes Jahr insgesamt 315,9 Millionen Euro an Grunderwerbssteuer ein. Im Vorjahr waren es erst 276,5 Millionen Euro. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Land den Steuersatz zum 1. Juli 2015 von 5,0 auf 6,5 Prozent erhöht hatte. "Trotz aller Unkenrufe hat die Erhöhung nicht zu einer Abkehr vom Trend zum Kauf von Grundstücken und zum Bau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern im Land Brandenburg geführt", sagte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski.  Quelle: RBB 24

VERKAUF SCHOTTISCHER INSEL

19.07.17

"Eigenheimkäufer mögen eine neue Form der Bescheidenheit

Little Ross Island - eine idyllische 12-Hektar-große Insel im Süden Schottlands steht laut einem Bericht des "Daily Telegraph" zum Verkauf. Preis: Gerade mal 325.000 Pfund, also etwa 370.500 Euro. Zum Vergleich: Genauso viel kostet derzeit eine Zweizimmerwohnung in Edinburgh. "Die Insel bietet ein fantastisches Entwicklungspotenzial", sagt Davie Corrie von der Immobiliengesellschaft Galbraith über das kuriose Angebot. Seiner Meinung nach könnte die Insel in etwas "wirklich Aufregendes" verwandelt werden, beispielsweise in einen Rückzugsort für Familien und Freunde. Immobilienmakler Corrie ist sich sicher, dass sich viele Kaufinteressenten aus Großbritannien und dem Ausland bei ihm melden werden.

Dabei hat die Insel eine dunkle Vergangenheit: Das kleine Eiland machte in den Sechzigerjahren Schlagzeilen, als der Leuchtturmwächter der Insel von seinem Kollegen ermordet wurde. Die Tat kam ans Licht, als ein Mitarbeiter der königlichen Seenotrettungsorganisation die Insel zufällig besuchte und den leblosen Körper von Hugh Clark entdeckte. Der Mörder und Leuchtturmwächter, Robert Dickson, konnte erst nach einer nationalen Verfolgungsjagd verhaftet werden - er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.  Quelle: SPIEGEL

IM HINTERLAND

18.07.17

Schätzchen im Hinterland

Der Zweithauskauf boomt wie verrückt. In manchen Ferienorten hat das schon dazu geführt, dass Immobilien kaum noch bezahlbar sind. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: Es gibt immer noch günstige Wochenendhäuser in idyllischen Regionen und sogar echte Schnäppchen. Man muss nur dort suchen, wo es nicht jeder tut. Denn in den Regionen, die vielen zuerst einfallen, wenn man sie nach ihrem liebsten Urlaubsort fragt, hält der Kaufboom mittlerweile schon das fünfte Jahr an. Allen voran in den klassischen Badeorten an Nord- und Ostsee, am Bodensee und in den bergnahen bayerischen Regionen, aber auch auf Mallorca, auf Rhodos und in Österreich.  Quelle: FAZ

SCHWEIZER MIETEN

17.07.17

Wohnungen in der Schweiz werden wieder bezahlbar

Auch in der Schweiz sind die Mietpreise jahrzehntelang ununterbrochen angestiegen. Mieten in Höhe von umgerechnet 3.000 Euro für eine 3,5-Zimmer-Wohnung war längst Alltag in Städten wie Zürich und Genf. Heute erlebt der schweizerische Wohnungsmarkt — angetrieben durch das steigende Angebot an Wohnungen — eine drastische Wende. 2016 sind in Zürich die Mietpreise um 3,3 Prozent gefallen, in Genf sogar um 4,2 Prozent.

Die hohen Renditen, die Vermieter durch die steigenden Mietpreise verzeichnen konnten, führte in den vergangen Jahren dazu, dass immer mehr Immobilien gebaut wurden. Mittlerweile habe das Angebot an Wohnungen die Nachfrage überstiegen, weshalb die Preise stark sinken, erklärt der Immobilienexperte Fredy Hasenmaile im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Er befürchtet auch in Zukunft „anhaltend sinkende Mietpreise“ in der Schweiz.  Quelle: BUSINESSINSIDER 

17.07.17

Der Immobilienmarkt stützt die Konjunktur

China ist im ersten Halbjahr um 6,9 Prozent gewachsen, teilte das Statistikamt in Peking am Montag mit. Analysten erwarten nach diesem starken Start mehrheitlich, dass sich der Wert für das Gesamtjahr in einer ähnlichen Größenordnung bewegen wird. Damit ist China auf dem besten Weg, das Wachstumsziel zu übertreffen, das Premier Li Keqiang im März vorgegeben hat. Er peilt ein Wachstum von sechseinhalb Prozent an.

Stabiles Wachstum ist in China Staatsziel. Die Regierung stützt die Konjunktur daher mit einer Reihe von Instrumenten, darunter öffentlichen Bauprojekten, hoher Kreditvergabe durch die Staatsbanken und üppiger Förderung für Zukunftstechnik, die neue Märkte erschließt. Derzeit befinden sich die Planer jedoch im Zweispalt. Der Immobiliensektor ist der dominierende Wachstumstreiber. Angesichts hoher Preise für Häuser wirkt die Branche jedoch bereits überhitzt. Peking tritt daher mit einem Fuß aufs Gas und mit dem anderen auf die Bremse: Auf der einen Seite verknappt die Regierung das Angebot an Krediten. Auf der anderen Seite lässt sie durchaus Preissteigerungen zu, um die Konjunktur am Laufen zu halten. Der Boom geht vorerst weiter. Die Investitionen in Immobilien sind im ersten Halbjahr abermals um 8,5 Prozent gestiegen – und das auf einem hohen Niveau. Allein im Juni ist die verkaufte Fläche im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent hochgegangen. In China besitzt eine große Mehrheit der Haushalte Wohneigentum.  Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

KLEINERE EIGENHEIME

12.07.17

"Eigenheimkäufer mögen eine neue Form der Bescheidenheit

Bis zu Beginn der von geplatzten Immobilienblase in den USA, Spanien, Irland und Grißbritannien ausgelösten Finanzkrise waren Häuser im Zweifel eher größer, mondäner und protziger gebaut worden. Doch inzwischen entdecken manche Eigenheimkäufer eine neue Form der Bescheidenheit. Begonnen hat der Trend in den USA im Jahr 2007. Auch in Deutschland sind es die Spätfolgen der damaligen Kapitalmarktwirren, die die Nachfrage nach Minihäusern treiben - wenn auch unter anderen Vorzeichen. Die von der Europäischen Zentralbank zur Stützung der Wirtschaft auf null gesenkten Leitzinsen einfachen hierzulande einen Immobilienboom. Weil sich Sparen nicht mehr rentiert und das Baugeld spottbilig wird, wollen immer mehr Haushalte ein Eigenheim oder eine Eigentuswohnung in kleiner Größe erwerben.   Quelle: WELT

MÄNGEL AM BAU

11.07.17

Häufige Mängel am Bau im Überblick

Strenge Bauvorgaben, aufwendige Techniken, Preis- und Zeitdruck machen Handwerkern Dampf. Das hat mitunter Baumängel zur Folge. Viele fallen schon während der Bauzeit auf, andere erst Jahre später. Bauherren sollten wissen, worauf sie achten müssen.

auexperten warnen: Der Pfusch auf den Baustellen nimmt zu. Sachverständige verzeichnen immer mehr schwerwiegende Mängel, die Bauherren Zehntausende Euro kosten, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt werden. Und es gibt bestimmte Bauphasen, in denen sich Qualitätsverstöße häufen. Bauherren sollten sich nicht allein auf die Baufirma verlassen, sondern die Arbeiten selbst kontrollieren und den Baufortschritt dokumentieren. Erfahrene Fachmänner können dabei helfen. An diesen Stellen lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Keller "Oft wird der Keller nicht sachgerecht abgedichtet", erklärt Helge-Lorenz Ubbelohde, Vizepräsident des Bundesverbandes öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger. Die Außenabdichtung muss entsprechend den Beanspruchungen vor Ort ausgeführt sein, sonst steht das Untergeschoss bald unter Wasser. Voraussetzung dafür ist eine individuelle Prüfung. "Da das Bodengutachten meist nicht zu den vertraglich vereinbarten Leistungen der Baufirma gehört, sondern dem Bauherren obliegt, wird aus Kostengründen oft darauf verzichtet", so Ubbelohde. Dampfsperre Die Dampfsperre verhindert, dass die Raumluftfeuchtigkeit von innen in die gedämmten Bauteile des Gebäudes gelangt. Wird sie nicht fachmännisch angebracht oder weist Schadstellen auf, kommt Feuchtigkeit an die kalten Bauteile, was zu schwerwiegenden Schäden führen kann. "Ohne die Hilfe eines Experten ist es für Bauherren fast unmöglich, solche Mängel zu erkennen, und sie bleiben unerkannt", erklärt Birgit Thielmann vom Verband Wohnen im Eigentum in Bonn. "Schäden bei der Gebäudeabdichtung, die nicht umgehend während oder kurz nach der Bauphase beseitigt werden, zeigen sich später in Form von Schimmel und verrotteten Bauteilen."  Quelle: NTV

WOHNUNGSMANGEL

04.07.17

Deutschland - Eine Million Wohnungen zu wenig

Berlin - In Deutschland werden so viele Wohnungen gebaut wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr - gebraucht würden aber noch viel mehr. In dieser Einschätzung waren sich Immobilienwirtschaft und Bundesregierung am Mittwoch einig. Der Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) stellte Berechnungen vor, nach denen seit 2009 eine Million Wohnungen zu wenig gebaut wurden. Im vergangenen Jahr wurden demnach rund 278 000 Wohnungen in Deutschland fertiggestellt. Jedoch war nur ein Teil davon Mietwohnungen. Laut Mieterbund wurden 2016 rund 53 000 Mietwohnungen fertiggestellt. Bei den Mitgliedsunternehmen des GdW waren es knapp 20 000 Mietwohnungen, in diesem Jahr sollen es rund 28 000 werden. Nach Einschätzung der Bundesregierung wird dennoch immer noch zu wenig gebaut, um die aktuellen Probleme auf dem Wohnungsmarkt zu lösen. „Die aktuelle Angebotssteigerung reicht jedoch nicht aus, um die Nachfrage und das in den vergangenen Jahren entstandene Neubaudefizit zu decken“, heißt es in einem „Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft“, den das Kabinett am Mittwoch beschloss. Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

DÄMMEN UMSTRITTEN

20.06.17

Dämmen vor dem Aus ?

Wenige Tage nach dem verheerenden Hochhausbrand in London ringt die deutsche Dämmstoffwirtschaft noch um Worte. Das Inferno im Stadtteil Kensington, bei dem mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen sind, wird die Debatte um die Sicherheit von Fassadendämmungen aufstacheln, auch wenn die Brandschutzbestimmungen in Deutschland deutlich rigider sind – so viel ist sicher. Eine branchenübergreifende Antwort aber steht noch aus. Fieberhaft arbeiten Unternehmen und Verbände an einer Stellungnahme, die der Situation angemessen ist und zugleich allen Interessen der Dämmallianz Rechnung trägt, angefangen vom Dämmstoffhersteller BASF bis hin zum kleinen Handwerksbetrieb.  Quelle: FAZ

"MIET-LIMIT"

22.06.17

"Deutschland ist am Miet-Limit"

Laut einer vom Mieterbund und der Bauwirtschaft beauftragten Studie fehlen hierzulande eine Million Wohnungen. Nicht nur in gefragten Städten wie Berlin, München und Stuttgart, sondern auch in der Provinz wird Wohnen für viele unbezahlbar. Stuttgart - Das Umziehen ist das Problem. Familienvater Holger M. lebt seit Jahren in Berlin. Sollte ihn seine Firma in die Hauptverwaltung nach München holen, sagt er mit vollem Ernst, „dann kündige ich. Dort kann ich mir die Mieten mit Kindern nicht leisten.“ Der leitende Angestellte Oliver M. ist von Hamburg nach Stuttgart gezogen, er ist hohe Mieten gewöhnt: „In den guten Lagen Hamburgs wie Eppendorf oder Eimsbüttel stehen bei Wohnungsbesichtigungen 40 bis 50 Leute vor der Tür. Mit ausgefeilten Bewerbungsmappen.“ Und die Bewerber blätterten bis zu 2000 Euro Miete hin. „Hier in Stuttgart gibt es auch satte Preise“, sagt Oliver M. Zwar habe er „ein Schnäppchen“ erwischt – 500 Euro für 30 Quadratmeter: „Aber wenn ich meine Familie nachholen will, wird es teuer: 1600 bis 1800 Euro Miete muss ich einkalkulieren.“ - Stuttgart gehört zu den am stärksten betroffenen Großstädten - In Deutschland ist der Wohnraum knapp und wird für viele Schichten unbezahlbar. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag beim neunten Wohnbau-Tag in Berlin vorgestellten Studie von sieben Verbänden, die das Interesse an mehr Wohnraum eint: Dazu gehören der Deutsche Mieterbund, die Gewerkschaft IG Bau sowie Verbände des Baugewerbes und der Wohnungs- und Immobilienunternehmer.  Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

29.06.17

Wirtschaftsministerium will Bauwirtschaft schneller digitalisieren

Die Bauwirtschaft hinkt im Vergleich zu anderen Branchen bei der Digitalisierung weit hinterher. Das Wirtschaftsministerium des Landes will das ändern.

Baden-Württemberg macht Druck bei der Digitalisierung der deutschen Bauwirtschaft. Im Zentrum stehe dabei das Bauen mit dem Building Information Modeling, kurz BIM. Mit dieser Methode werden Bauprojekte digital geplant und der Bau und Betrieb der Gebäude digital abgeglichen. Die Methode gilt als wichtigste Neuerung in der Branche seit Jahrzehnten, da sich damit auch Großprojekte schneller und kostengünstiger ausführen lassen. Außerdem ist sie weniger anfällig für Fehler. Die Region Stuttgart sieht sich bundesweit als Vorreiter. Hier wurde das erste BIM-Cluster gegründet, das das Bauen mit BIM fördern soll.

Derzeit arbeitet in Deutschland erst rund jedes siebte Bauunternehmen mit BIM.  Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN

HANDWERKER

02.06.17

Kostenvoranschlag vom Handwerker ist nicht verbindlich

Wer einen Handwerker bestellt, bekommt zunächst einen Kostenvoranschlag. Dieser ist jedoch nicht bindend und darf sich in gewissen Fällen von der Kalkulation unterscheiden. Trotz eines Kostenvoranschlags darf der Handwerker einen höheren Endpreis verlangen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Als Faustregel gilt: Der Handwerker darf bis um 15 bis 20 Prozent von seiner Kalkulationabweichen, ohne den Kunden vorher zu informieren; bei einem Auftragswert von 1000 Euro also um bis zu 200 Euro. Fällt die Endrechnung höher aus, muss der Handwerker das dem Auftraggeber vorher mitteilen. Dieser hat dann die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen.  Wichtiger Unterschied: Preiskalkulationen in Angeboten sind in aller Regel für die Handwerker verbindlich.  Quelle: FOCUS

30.05.17

Rettungsfonds stellt kein weiteres Geld zur Verfügung

Die beiden Krisenbanken Banca di Vicenza und Veneto Banca können vorerst nicht mit weiteren finanziellen Hilfen rechnen. Der italienische Rettungsfonds Atlante erteilt den Bankhäusern eine Absage. Mailand - Den italienischen Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca droht nach Angaben aus EU-Kreisen eine Abwicklung. Dies könnte der Fall sein, sollten sich die beiden Geldhäuser nicht bis Ende Juli staatliche Hilfe zur Überbrückung ihrer Kapitallücken sichern, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Insider am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dann würden die EU-Regulierungsbehörden ihre eigene Lösung vorbereiten. Sie bestehe darin, dass die Aktionäre, Anleiheinhaber und Inhaber größerer Konten zur Kasse gebeten würden, um die Verluste der Banken zu schultern. Italiens Rettungsfonds Atlante erklärte bereits, er werde kein weiteres Geld in die beiden Institute pumpen. Der Fonds erteilte einer entsprechenden Anfrage der Banken am Dienstag eine Absage. Die Bedingungen für weitere Investitionen seien derzeit nicht erfüllt, hieß es zur Begründung. Die Banken hatten staatliche Hilfe angefordert, um eine Finanzierungslücke von 6,4 Milliarden Euro zu überbrücken.  Quelle: HANDELSBLATT

LUXUS AUF PROBE

29.05.17

10-Millionen-Euro-Haus in Sindelfingen

In Sindelfingen steht ein Einfamilienhaus für knapp zehn Millionen Euro zum Verkauf – eines der fünf teuersten, die in Deutschland derzeit auf dem Markt sind.  Sie gibt es. „770 Quadratmeter, die über den Dingen stehen“, steht in einer Anzeige auf einer Immobilienplattform im Netz. Eine schöne Villa in Sindelfingen, Halbhöhenlage, 9  850  000 Euro Kaufpreis: der pure Luxus, 19 Kilometer südwestlich von Stuttgart. Nach einer Auflistung der Immobilienvermittlung Engel & Völkers aus dem vergangenen Jahr zählt das Haus wohl zu den fünf teuersten, die zurzeit in Deutschland auf dem Markt sind.  Quelle: STUTTGATER ZEITUNG

ELEKTROMOBILITÄT

20.05.2017

Elektromobilität erreicht Wohnungswirtschaft

War Elektromobilität bis vor kurzem noch ferner Zukunftsmusik, scheint das Fortbewegungsmittel der Zukunft langsam aber sicher Realität zu werden.

Bezogen auf Baden-Württemberg gibt es mit 6,4 Millionen zugelassenen PKW mehr Fahrzeuge als Wohnungen (rund 5,2 Millionen). In der Großstadt Stuttgart gibt es etwas weniger PKW als Wohnungen, 270.000 PKW stehen rund 300.000 Wohnungen gegenüber. Will die Politik zeitnah erreichen, dass 10 Prozent der PKW durch elektrisch angetriebene ersetzt werden, müssen in Baden-Württemberg wohnortnah rund eine halbe Millionen Ladestellen, in Stuttgart alleine 30.000 Stellplätze, durch die Wohnungswirtschaft nachgerüstet werden.  Quelle: HAUS UND GRUND

SCHLÖSSER UND BURGEN

29.05.17

Schlossherren und Burgfrauen in Italien gesucht

Italien verschenkt 103 seiner Schlösser und Burgen. Interessenten sollten jünger als 40 sein und Spaß am Renovieren haben. Und da ist auch schon der Haken...

Das italienische Ministerium für Infrastruktur und Transport sucht zusammen mit der staatlichen Immobilienagentur Schlossherrinnen und -herren für 103 Immobilien. In einem deutschsprachigen Dossier zu der Aktion heißt es,

"... die nicht benutzten oder nicht benutzbaren Immobilien der öffentlichen Hand können kostenlos Unternehmen, Genossenschaften und Verbänden überlassen werden, die vorwiegend von Personen in einem Alter von bis zu vierzig Jahren zusammengesetzt sind". Das Reizwort lautet hier natürlich "kostenlos". Aber Achtung: Es ist vor allem als Anreiz zu verstehen, Ihre Arbeitskraft und Ihr Geld zu investieren. Denn es geht eben um "nicht benutzte" oder sogar "nicht benutzbare Immobilien", sprich: Ruinen.  Quelle: SPIEGEL

MEHREINNAHMEN

11.05.17

Finanzexperten rechnen mit Milliarden

Der Staat wird in den kommenden Jahren weit mehr Steuern einnehmen als bisher erwartet und hat damit einen größeren Spielraum für Ausgaben oder Entlastungen der Bürger. Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2021 mit 54,1 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen rechnen als noch im November vorhergesagt. Das gaben die Steuerschätzer mit ihrer Maiprognose bekannt.  Nach den aktuellen Schätzerzahlen kann der Staat in diesem Jahr mit insgesamt 732,4 Milliarden Euro rechnen. Das sind 7,9 Milliarden mehr als noch im November prognostiziert. Davon entfallen 2,4 Milliarden Euro auf den Bund, 6,5 Milliarden Euro auf die Länder sowie 2,5 Milliarden auf die Kommunen. Für 2018 werden 5,6 Milliarden Euro zusätzlich in Aussicht gestellt.   Quelle: ZEIT

10.05.17

Bundesbank macht sich in Frankfurter Büroturm breit

Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ berichtet, hat das Institut (Deutsche Bundesbank) für zehn Jahre 7000 Quadratmeter an Büroflächen im Trianon-Hochhaus in der Frankfurter Innenstadt gemietet. Ein Sprecher der Bundesbank bestätigte die Meldung. Die Zentrale der Bundesbank liegt im Norden Frankfurts. Das Gebäude aus den sechziger Jahren soll in den kommenden Jahren grundlegend saniert und erweitert werden. Das Institut hat schon Mitte 2014 15.500 Quadratmeter im 186 Meter hohen Bürohaus angemietet. Dieser Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert, sodass die Bank nun bis 2027 21.000 Quadratmeter auf 16 Etagen zur Verfügung hat. Der Umbau der Zentrale soll vor 2030 beendet sein. Quelle: FAZ

HEIDELBERG - VILLAGE

05.05.17

Das Start-up-Village von Heidelberg

Internationale Städtebauer entwarfen im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) die Szenarien für den neuen Stadtteil Patrick-Henry-Village. Die einjährige Planungsphase Null ist nun abgeschlossen. Die Visionen der fünf Büros MVRDV, Carlo Ratti Associati, Astoc, Ramboll Liveable Cities Lab und der University of Brighton wurden von KCAP Architects & Planners zu einer Entwicklungsvision zusammengeführt. Entstanden ist daraus ein Modell im Maßstab 1:200,, dieses Modell ist die Grundlage des weiteren Abstimmungs- und Bürgerbeteiligungsprozesses und wird im Laufe der Zeit weiter angepasst werden.

 

Für die Stadt Heidelberg steht über allem die Frage: Wie gelingt die Umwandlung einer Kleinstadt der US-Army zu einer Wissensstadt von morgen? Denn aus der ehemaligen Wohnsiedlung der Amerikaner im Südwesten Heidelbergs soll ein neuer Lebens- und Arbeitsraum für bis zu 15.000 Menschen entstehen. KCAP setzt auf die digitale Zukunft, auf neue Synergien zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, auf zukunftsweisende Wohn- und Versorgungssysteme sowie auf einen "Multi-Mobilitäts-Ansatz", um die Identität des Viertels zu stärken. Doch auch die charakteristische Raumstruktur der amerikanischen Siedlung soll in ihren Grundzügen erhalten bleiben.  Quelle: IMMOBILIEN ZEITUNG

UNTERNEHMEN  IN ZAHL

03.05.17

Zahl der Unternehmen im Land steigt

2016 wagten in Baden-Württemberg laut Statistischem Landesamtes 73.313 Personen den Schritt in die Selbständigkeit, indem sie einen von 67.625 Gewerbebetrieben alleine oder gemeinsam mit anderen gründeten. Damit sank die Zahl der Neugründungen um 3,2 Prozent gegenüber 2015.Dem steht allerdings auch ein Rückgang bei der Betriebsschließungen um 6,4 % auf 62.941 gegenüber. Bezogen auf die Bevölkerung lag die Gründungsintensität mit 2,9 Betriebsgründungen je 1.000 Einwohner in Baden-Baden landesweit am höchsten. Bei den Landkreisen stehen der Rems-Murr-Kreis mit 1,6 und der Kreis Esslingen mit 1,5 Betriebsgründungen je 1.000 Einwohner an der Spitze.  Quelle: IHK

PROMINENZ & PLATTE

02.05.17

Kontraste - zwischen Prominenz & Platte

Potsdam, das ist in den vergangenen 20 Jahren die Stadt der Reichen und Schönen geworden. „München des Ostens“, „preußisches Sylt“, so und so ähnlich lauten stets die Schlagzeilen, wenn Zahlen zum Immobilienmarkt veröffentlicht werden. Seit Jahren klettern die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen und Häuser gleichermaßen; während in zentralen Lagen das Angebot schwindet, entstehen an den Rändern und zwischen Verkehrsachsen große Neubau-siedlungen, die auch ihren Preis haben – ohne jedoch mit Infrastruktur oder Urbanität der gewachsenen Gegenden aufwarten zu können. Potsdam war Sitz der preußischen Könige, Garnison- und Universitätsstadt, aber nie Industriestandort. Nach der Wende dauerte es folglich nicht lang, bis die Prominenz aus dem Westen die Stadt für sich entdeckte.  Quelle: FAZ

INVESTITIONEN 2015

02.05.17

Energie-,Wasser-/Entsorgungswirtschaft

Potsdam, das ist in den vergangenen 20 Jahren die Stadt der Reichen und Schönen geworden. „München des Ostens“, „preußisches Sylt“, so und so ähnlich lauten stets die Schlagzeilen, wenn Zahlen zum Immobilienmarkt veröffentlicht werden. Seit Jahren klettern die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen und Häuser gleichermaßen; während in zentralen Lagen das Angebot schwindet, entstehen an den Rändern und zwischen Verkehrsachsen große Neubau-siedlungen, die auch ihren Preis haben – ohne jedoch mit Infrastruktur oder Urbanität der gewachsenen Gegenden aufwarten zu können. Potsdam war Sitz der preußischen Könige, Garnison- und Universitätsstadt, aber nie Industriestandort. Nach der Wende dauerte es folglich nicht lang, bis die Prominenz aus dem Westen die Stadt für sich entdeckte.  Quelle: STATISTISCHES BUNDESAMT

NACH DEM BREXIT

26.04.17

Banken forcieren Immobiliensuche in Frankfurt

Immobiliendienstleister suchen verstärkt nach Objekten für Geldinstitute in Frankfurt. Im Zuge des Brexit müssen viele Bankstellen umziehen. Die Neuwahlen in Großbritannien könnten die Vorbereitungen abbremsen. Frankfurt/New York - Banken machen Ernst mit Umzügen nach Frankfurt. Nachdem auf dem Büromarkt der Main-Metropole im Schlussquartal 2016 ein großer „Brexit-Effekt“ ausgeblieben war, haben Banken in den vergangenen Wochen tatsächlich mit der Suche nach geeigneten Objekten begonnen. Das berichten mehrere Immobiliendienstleister in einer Umfrage von Bloomberg News.  Quelle: HANDELSBLATT

ALLIANZ - INVESTMENTCHEF

18.04.17

ALLIANZ-Investmentchef Günther Thallinger

Als Investment-Chef der Allianz verwaltet Günther Thallinger eines der größten Vermögen in Deutschland. Ein Gespräch über Niedrigzinsen, die schwierige Beteiligung an Infrastrukturprojekten – und Ethos bei der Geldanlage. Über Geld muss Günther Thallinger eigentlich nicht sprechen. Er hat es. Oder genauer: Er überwacht es. Der grauhaarige 45-Jährige, der seit diesem Jahr die weltweiten Investmentaktivitäten der Allianz sowie die globale Lebens- und Krankenversicherung im Vorstand führt, steuert über Allianz Investment Management eines der größten Vermögen in Deutschland. Rund 653 Milliarden Euro verwaltet der Versicherungsriese – das ist gut das Doppelte des Bundeshaushalts.  Quelle: HANDELSBLATT

13.04.17

Deutsche sind so reich wie nie

Deutschland spart sich reich: Das private Geldvermögen der Deutschen erreicht im vierten Quartal 2016 ein neues Rekordniveau. Ein Teil der gestiegenen Löhne wird auf die hohe Kante gelegt. Und auch der Börsenboom hilft. Frankfurt/Main - Die Menschen in Deutschland besitzen trotz des Zinstiefs so viel Geldvermögen wie nie zuvor. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank stieg das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen an Versicherungen Ende vergangenen Jahres auf den Rekordwert von 5586 Milliarden Euro. Das deutliche Plus von 98 Milliarden Euro beziehungsweise 1,8 Prozent erklärte die Notenbank am Donnerstag vor allem mit gestiegenen Börsenkursen. Allein gut 53 Milliarden Euro resultierten danach aus Bewertungsgewinnen, insbesondere bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds. „Auch im Jahresverlauf trugen die Bewertungsänderungen bei Aktien und Investmentfondsanteilen insgesamt positiv zum Anstieg des Geldvermögens bei“, erklärte die Notenbank.  Quelle: HANDELSBLATT

28.12.16

US-Investoren kaufen Immobilienkredite in ganz Europa

In Irland, Großbritannien und Spanien: Dort kaufen internationale Finanzinvestoren und Investmentbanken – meist sind es amerikanische von der Wall Street – im großen Stile faule Immobilienkredite von Banken auf. Die Kredite sind ausfallgefährdet, das heißt die Schuldner können nicht alle Raten wie vorgesehen zurückzahlen, entweder weil sie Privatleutesind, die sich überschuldet haben oder arbeitslos geworden sind, oder weil sie gewerbliche Immobilienentwickler sind, die sich mit Millionenprojekten verspekuliert haben. Gelegentlich werden solchen "notleidenden Krediten", wie sie in der Fachsprache heißen, einige gesunde Kredite beigemischt, um das Gesamtpaket attraktiver zu machen. Die Finanzinvestoren übernehmen sie dann weit unter Preis und versuchen, dennoch Gewinne damit zu erzielen – in aller Regel, indem sie die Immobilien, mit denen die Kredite besichert sind, möglichst schnell zu Geld machen.  Quelle: ZEIT

CHINAS MILLIARDÄRE

02.03.17

An der Spitze

Der Hurun-Report, In China leben laut dem Hurun-Report, einem Reichen-Ranking, mehr Dollar-Milliardäre als in jedem anderen Land der Welt. Allein 2015 hat sich die Zahl der chinesischen Milliardäre – trotz Börsencrash und stockender Wirtschaft – auf 596 fast verdoppelt. Dem aktuellen Report zufolge ist der Chef des Immobilien- und Unterhaltungskonzerns Wanda, Wang Jianlin, mit mehr als 32 Milliarden US-Dollar der reichste Chinese. Auf Platz zwei und drei folgen die Chefs des Onlinehändlers Alibaba, Jack Ma, und des IT-Riesen Tencent, Pony Ma.  Quelle: ZEIT

LADESTATIONEN STELLPLATZ

11.04.17

EU will Ladestationen für private Stellplätze vorschreiben

Der nun von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf zur Änderung der Gebäude-Energieeffizient-Richtlinie verfolgt grundsätzlich diese Linie weiter: In Zukunft sollen Empfänger von Fördergeldern vor und nach der Energiesanierung eines Gebäudes Energieausweise erstellen müssen, um den Erfolg von Maßnahmen überprüfen zu können. Dies erleichtert die Kontrolle und beugt der Fehlleitung von Fördergeldern vor. Auch soll die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes nach Austausch von Heizungs-, Warmwasser- und Klimaanlagen erfasst werden. Maßnahmen zur Bündelung von Projekten und zur Risikominderung für Investoren sollen Finanzierungskosten senken und mehr Energiesanierungen ermöglichen. So weit, so gut.

Ab 2025 will die EU-Kommission jedoch zudem für Elektroautos „intelligente“ Ladestationen, die auf Preissignale reagieren, in neuen und umfangreich renovierten Büro- oder Behördengebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen vorschreiben. Das fördert zwar die Elektromobilität, aber für Unternehmen und Behörden ist es unnötig teuer, da auch einfache Ladestationen genügen würden, um die E-Autos anzuschließen. Bei Wohngebäuden mit verschiedenen Wohnungseigentümern kann eine nachträgliche Verkabelung für Ladestationen an einzelnen Parkplätzen an der mangelnden Zustimmung der Eigentümerversammlung scheitern. Hier will die Kommission bei Neubauten und größeren Renovierungen von Mehrfamilienhäusern mit mehr als zehn Parkplätzen eine Vorverkabelung zu jedem Parkplatz vorschreiben. Die Verlegung von Leerrohren wäre aber vollkommen ausreichend. Stattdessen vorsorglich in ganz Europa tausende Tonnen Kupferkabel zu verlegen, ist finanzieller und ökologischer Unsinn. Quelle: FOCUS

27.08.16

Vermieter haben es  nicht einfach 

In Italien stehen über 7 Mio. Wohnungen und Häuser leer, das heisst, mehr als jede fünfte Immobilie im Land ist nicht bewohnt. Besonders dramatisch ist die Lage im Süden des Landes. In Kalabrien stehen derzeit 38,7% der Unterkünfte leer, in Molise 36,9% und in Sizilien 32,3%. Einer der Gründe dafür ist die Abwanderung aus abgelegenen ländlichen Gebieten. Damit allein ist das Phänomen allerdings nicht zu erklären. Selbst in Grossstädten wie Mailand und Rom, ist das Phänomen zu beobachten. Verantwortlich dafür sind zum einen die ungewöhnlich hohen Immobiliensteuern und zum anderen der übertrieben starke Mieterschutz. Ein Vermieter in Rom zahlt nicht weniger als neun verschiedene staatliche, regionale und kommunale Steuern und Abgaben. Diese verschlingen einen Grossteil der Mieteinnahmen, und das Vermieten lohnt sich kaum.  Quelle: FRANKFURTER ALLGEMEINE

26.10.16

EFH´s in den USA wieder gefragt

In den USA scheinen Einfamilienhäuser wieder im Trend zu liegen. Im September betrug die Jahresrate knapp unter 600.000 Neubauten. Ein Plus von 3,1 Prozent zum Vormonat, das aber nur dank einer Korrektur möglich war.

Washington - In den USA hat das Geschäft mit Einfamilienhäusern unerwartet angezogen. Die Zahl der verkauften Neubauten im September stieg zum Vormonat um 3,1 Prozent auf eine Jahresrate von 593.000, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Der Wert für August wurde allerdings auf 575.000 von zunächst gemeldeten 609.000 heruntergeschraubt. Von Reuters befragte Ökonomen hatten vor der Revision der Daten mit einem Rückgang im September gerechnet. Einfamilienhäuser machen in den USA derzeit knapp zehn Prozent des Wohnungsmarktes aus.  Quelle: HANDELSBLATT

WOHNSITUATION

10.01.17

mit & ohne Migrationshintergrund

Im Jahr 2014 unterschieden sich die Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland deutlich voneinander. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) auf Basis des Mikrozensus lebten Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener in Wohneigentum (34,5 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (54,8 %). Menschen mit Migrationshintergrund lebten mit einem Anteil von 6 % doppelt so oft in Wohngebäuden mit mehr als 12 Wohnungen (ohne Migrationshintergrund: 3 %). Sie hatten mit 32,8 Quadratmeter weniger Wohnfläche je Person zur Verfügung (ohne Migrationshintergrund: 47,7 Quadratmeter) und wohnten in Haushalten, die mit 7,26 Euro eine höhere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlten (ohne Migrationshintergrund: 6,69 Euro). Ein Grund für die höheren Mieten ist, dass Personen mit Migrationshintergrund häufiger in Großstädten wohnten, wo Wohnraum deutlich teurer war als beispielsweise in ländlichen Regionen.  Quelle: STATISTISCHES BUNDESAMT

PREISSPIEGEL BW

14.02.17

Fünf-Jahres-Verglech - Eigentumswohnungen

Der Fünf-Jahres-Vergleich unter Großstädten Baden-Württembergs zeigt: Im Marktsegment Eigentums-wohnungen sind die Kaufpreiszunahmen mit Abstand am höchsten und liegen im mittleren zweistelligen Bereich“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Insbesondere ragen Mannheim mit 52,5 %, Pforzheim mit +51,5 % und Stuttgart mit 49,7 % heraus.“

Die Zuwachsraten beziehen sich jeweils auf Eigentumswohnungen aus dem Bestand mit gutem Wohnwert. Betrachtet man die Entwicklung der Kaufpreise in den Großstädten Baden-Württembergs im Fünf-Jahres-Vergleich (2011 bis 2016), liegen die Anstiege nominal in allen untersuchten Marktsegmenten im zweistelligen Bereich. Die Kaufpreise für neuerrichtete Eigentumswohnungen stiegen im untersuchten Zeitraum um +40,8 %, gefolgt von Bestands-wohnungen mit +38,4 % (Durchschnitt der BW Großstädte und Objekte mit gutem Wohnwert). Quelle: IVD SÜD

BÜROMIETEN PLUS

29.11.16

Büromieten bayernweit weiter im Plus

„Bayernweit weisen die Ladenlokale in 1a-Lage im Geschäftskern - unabhängig von der Ladengröße - im Vergleich zu Frühjahr 2016 leichte Steigerungen bei Mieten von etwa 1 % auf“, so Prof. Stephan Kippes. „Das Mietniveau bei Ladenlokalen in 1b-Geschäftskernlagen und 1a-Nebenkernlagen ist konstant geblieben. Im Gegensatz dazu lassen die Mietpreise in 1b-Nebenkernlagen um über 4 % deutlich nach.“ Die stärksten Rückgänge verzeichneten mit -4,6 % Ladenlokale im 1b-Nebenkern mit einer Größe von 60 m², gefolgt von Läden mit 150 m² mit -4,3 %.  Quelle: IVD

27.08.16

Luxuswohnungen 110 Meter über der Elbe

Anfang 2017 wird die schlagzeilenträchtige Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Was mancher nicht weiß: In dem Gebäude gibt es bald auch die 44 teuersten Wohnungen der Stadt. Direkt an der Kehrwiederspitze im Hamburger Hafen haben die Schweizer Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron einen gigantischen Glasbau wie eine riesige Welle aus Glas über einen alten Kaispeicher gebaut. Hamburg erhofft sich, mit dem Konzerthaus der Superlative auch Orchester und Musiker der Weltklasse an die Elbe zu holen.  Quelle: FRANKFURTER ALLGEMEINE

26.07.16

Gewerbeimmobilien Stuttgart

Mit einem Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2016 von rund 711,8 Millionen Euro ist der Stuttgarter Investmentmarkt weiter auf dem Höhenflug. Größte Käufergruppe für die gewerblichen Investments (Büro- und Handelsflächen) waren vor allem offene Immobilienfonds und Spezialfonds (45 Prozent), gefolgt von Projektentwicklern und Bauträgern (31 Prozent). Mit 46 Prozent waren bei den Investoren vor allem Büroimmobilien gefragt. Hier liegt die Spitzenrendite derzeit bei 4,3 Prozent.  Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG

17.06.16

Genehmigte Wohnungen

Im Zeitraum Januar bis April 2016 wurden in Deutschland 31,2 % oder knapp 27 800 mehr Baugenehmi­gungen von Wohnungen erteilt als in den ersten vier Monaten 2015. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis April 2016 der Bau von insgesamt 117 000 Wohnungen genehmigt. Eine höhere Zahl hatte es in den ersten vier Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 2000 gegeben (122 400).  Quelle: STATISTISCHES BUNDESAMT

25.04.16

Heute auch an morgen denken​

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung denken viele Käufer auch an die Nutzbarkeit der Immobilie im Alter. Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen zum Kauf in den Städten steigt kontinuierlich. Die Immobilienwirtschaft hat sich längst auf die zahlungskräftige Klientel eingestellt. "Senioren wollen nicht als Senioren behandelt werden, sie wollen auch nicht nur mit Gleichaltrigen in einem Haus wohnen wie in einem Altenheim."... Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG

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